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Sendungsinhalt: Gereon, ein Legionär aus Afrika

  • Das Kuppeldach mit Kreuz und zwei kleinen Türmchen der St. Gereon Kirche in Köln. Ein Teil der St. Gereon Kirche in Köln; Rechte: WDR/ Hohl

Der dritte Teil der Reihe erzählt vom Martyrium des Heiligen Gereon, das an die Christenverfolgung in spätrömischer Zeit und an die Anfänge des Christentums im Rheinland erinnert. Gereon und seine Gefährten aus der thebäischen Legion werden seit Hunderten von Jahren in der Kirche St. Gereon verehrt. Dort stehen ihre alten Steinsarkophage und die "Blutsäule", an der sie, wie es heißt, den Tod fanden. Nach Gereon wurden in Köln Straßen und Häuser benannt und die Kirche St. Gereon ist nach dem Kölner Dom die zweitwichtigste Kirche der Stadt. Grund genug, um nach der Legende des römischen Legionärs zu forschen. Gereon verweigerte den Befehl des damaligen Kaisers, die römischen Götter anzubeten und ihnen zu huldigen. Deshalb wurde er des Hochverrats angeklagt und darauf stand in jener Zeit der Tod. Für Christen ist Gereon ein Held, der mutig und standhaft zu seinem Glauben stand, für die Römer aber war er ein Meuterer und Befehlsverweigerer. Der Film erzählt die packende Geschichte von Gereon, dem römischen Soldaten.