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Unterricht: Knietzsche erklärt die Welt

Knietzsche, der kleinste Philosoph der Welt

Themen (Philosophie-Reihe)

  • Philosophieren mit Kindern
  • Angst
  • Freiheit
  • Freundschaft
  • Gerechtigkeit
  • Gewissen
  • Gut und Böse
  • Ich
  • Schönheit
  • Schicksal
  • Wahrheit

Themen (Medienkompetenz)

  • Suche und Auswahl von Informationen
  • Informationsvermittlung früher und heute
  • Medien im Alltag
  • Datenschutz im Internet

Fächer

  • Sachunterricht
  • Deutsch
  • Religion/Ethik
  • Kunst
  • Praktische Philosophie

Klassenstufen

  • Klasse 3/4 und 5/6

Fächeranbindung und Kompetenzen (Philosophie-Reihe)

Die Reihe "Knietzsche erklärt die Welt" eignet sich sehr gut, um mit Kindern zu philosophieren. "Philosophieren mit Kindern" ist kein eigenes Fach, findet in der Schule aber immer häufiger statt. Es wird eher als fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip verstanden: Gemeinsames Nachdenken zu lernen, offene Fragen zu stellen, auf die es keine eindeutigen Antworten gibt und die offen sind für verschiedene Sichtweisen, sowie sich eigenständig ein Urteil zu bilden. Dabei erwerben die Schüler Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz. Sie lernen, selbständig zu denken, Gedanken anderer zu reflektieren und weiterzudenken. Sie lernen, logisch-begründend und kreativ zu denken. Das gemeinsame Denken fördert ihre Gesprächskompetenz und soziales Lernen. Die Gegenstände und Themen der Filme sind an verschiedene Fächer angebunden.

Kinder im Grundschulalter stellen sich durchaus schon philosophische Fragen. Aufgrund des kognitiven Entwicklungsstands von Grundschulkindern hat das Philosophieren natürlich Grenzen. Kinder entwickeln in diesem Alter aber bereits autonome Moralvorstellungen und die Urteilsbildung sowie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel sind wichtige Entwicklungsaufgaben im Grundschulalter.

Methodische Anlage (Philosophie-Reihe)

Die Filme sind nah an der Lebenswelt von Kindern und sehr motivierend. Knietzsche ist selbst ein kleiner Philosoph und formuliert pointiert seine Sicht der Dinge. Er stellt keine Fragen, sondern beantwortet sie. Über seine Sichtweisen können Kinder gut diskutieren. Die lebensnahen und fantasievollen Beispiele und Bilder in den Animationsfilmen regen an, über eigene Erfahrungen zu reflektieren, selbst Bilder zu finden und bei Gedankenexperimenten ganz frei zu assoziieren. Nicht immer bildet der Film den Einstieg. Es kann sinnvoll sein, dass die Kinder sich zuerst anhand von Begriffen oder Fragen eigene Gedanken machen. Wir wählen bei den zehn Filmen unterschiedliche Herangehensweisen.

Methodisch liegt der Schwerpunkt natürlich auf dem gemeinsamen Gespräch. Es findet aber nicht immer in der gesamten Lerngruppe statt, es gibt auch Phasen der Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit. Die Denk-Ergebnisse werden aber immer wieder in der Lerngruppe zusammengetragen und besprochen. Neben der Sprache werden auch andere Ausdrucksformen gewählt wie Malen oder szenische Interpretationen.

Als Material für die gesamte Unterrichtseinheit haben wir Kartenvorlagen mit einer Übersicht über die Themen der Reihe und über die wichtigsten Methoden zusammengestellt. Die DIN A 5-Karten können laminiert und jeweils an die Tafel gehängt werden.

Methodische Anlage der Unterrichtsvorschläge (Medienkompetenz)

Die Unterrichtsmaterialien ermöglichen es Kindern, sich vielseitig und kritisch mit dem Thema Medien zu beschäftigen. Die Unterrichtsvorschläge sind stark handlungsorientiert. Dadurch entwickeln die Schülerinnen und Schüler Medienkompetenz durch eigene Erfahrungen, die sie mithilfe des Unterrichtsmaterials reflektieren. Die Unterrichtsmaterialien beschäftigen sich mit den drei Themenfeldern "Information im Wandel der Zeit", "Informationsfülle" und "unsicheres Internet".

Die Materialien sind auch für den inklusiven Unterricht geeignet. Zusatzblätter bieten bei kognitiven Fragestellungen Hilfestellung für schwächere Kinder. Alle Unterrichtsmaterialien liegen sowohl als Word-Dokumente als auch als barrierefreie PDF-Dokumente vor.

Konkrete Lehrplanbezüge (Medienkompetenz)

NRW

Medienpass Stufe 2:

  • Schülerinnen und Schüler kennen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten analoger und digitaler Medien und wenden sie zielgerichtet an.

Richtlinien (fachübergreifend):

  • Kinder sollen lernen, Informations- und Kommunikationsmedien sinnvoll zu nutzen.

Deutsch:

  • Die Schülerinnen und Schüler nutzen Angebote unter anderem im Internet und wählen sie begründet aus.
  • Schülerinnen und Schüler recherchieren in Druck- und elektronischen Medien zu Themen und Aufgaben (zum Beispiel Suchmaschinen für Kinder).
  • Schülerinnen und Schüler bewerten Medienbeiträge.

Sachunterricht:

  • Zeit und Kultur, Medien als Informationsmittel: Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mit/in Medien und nutzen die Informationen für eine Präsentation. Sie entnehmen zielgerichtet Informationen aus altersgerechten Informationsquellen.
  • Schülerinnen und Schüler wenden Basisfunktionen des Internets an (Angabe der vollständigen URL, Nutzung von Links, Suchmaschinen).
  • Schülerinnen und Schüler vergleichen alte und neue Medien miteinander und dokumentieren ihre Ergebnisse.
  • Die Schülerinnen und Schüler untersuchen kritisch Angebote der Unterhaltungs- und Informationsmedien und begründen Regeln zum sinnvollen Umgang mit ihnen.
  • Schülerinnen und Schüler beschreiben und hinterfragen ihr eigenes Kommunikationsverhalten (zum Beispiel Telefon, SMS, E-Mail, Chat). Sie beschreiben die eigene Mediennutzung und -erfahrung und erkennen daraus resultierende Chancen und Risiken für ihren Alltag.
  • Schülerinnen und Schüler entwickeln Regeln und Empfehlungen für eine sichere Kommunikation im Internet.
  • Schülerinnen und Schüler wenden grundlegende Regeln für eine sichere und zielgerichtete Kommunikation an und nutzen sie zur Zusammenarbeit.

Rheinland-Pfalz

  • Lesen, Umgang mit Texten und Medien: Angebote in Medien begründet auswählen. Umgang mit Medien und die Präsentation von Lernergebnissen;
  • Einflüsse der Medien auf die eigene Entwicklung und auf die Entwicklung anderer berücksichtigen;
  • Wissensquellen erschließen; in Medien Sachinformationen recherchieren und präsentieren (Film, Internet, Modelle, Sachbuch, Lexikon);
  • den eigenen Medienkonsum reflektieren und erkennen, wie er sich auf den Alltag auswirkt;
  • Medien als Informationsquelle nutzen können;
  • selbstständig Informationen aus Medien beschaffen, ordnen, aufbereiten, präsentieren;
  • Bewegung in virtuellen „Räumen“ (zum Beispiel Internet, Chatroom);
  • Dokumente und Berichte aus früheren Zeiten mit Gegenwärtigem vergleichen (Internet, Literatur)

Baden-Württemberg

  • Möglichkeiten der unterschiedlichen Beschaffung von Informationen und Orientierung über Informationsquellen
  • Medien sind Unterrichtsgegenstand
  • Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler entwickeln
  • Einführung in die Schriftkultur: verschiedene Funktionen von Schrift; die Schülerinnen und Schüler lernen Einblicke in die historische Dimension von Schrift, die Erfindung des Buchdrucks, unterschiedliche Schrifttypen und Schriftzeichen aus verschiedenen Ländern und Epochen kennen
  • Methodenkompetenz: Die Kinder werden befähigt, einen sachgemäßen und kritischen Umgang mit Medien zu entwickeln. Sie werden angeleitet, den Sinngehalt von Äußerungen früherer Generationen und heutiger Menschen zu erfassen (hermeneutische Kompetenz).