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Der Klimawandel ist ein weltweites Problem, die Folgen treffen Länder und Regionen aber durchaus unterschiedlich. Wie reagieren die nationalen Regierungen darauf? Wie viel Spielraum haben sie überhaupt, ohne die internationale Gemeinschaft etwas zu tun?
In diesem Wissenspool sind Fallbeispiele versammelt, die die schwierige Gemengelage zwischen Entwicklung und Klimaschutz, nationalen und internationalen Interessen sowie persönlichem Verhalten aufzeigen.
In Grönland zeigen sich die Folgen des Klimawandels schon heute drastisch: Die Gletscher schmelzen immer schneller und die Veränderungen rauben Menschen und Tieren ihre heutigen Lebensgrundlagen. Die Regierung will die Chancen des Klimawandels nutzen, Rohstoffe abbauen und die Insel industrialisieren – ohne Rücksicht auf die CO2-Bilanz und Umweltverschmutzung.
Aluminium ist die Klammer, die Grönland mit Brasilien verbindet. Die einen leiden unter den Folgen des Rohstoffabbaus für die Aluminiumproduktion, die anderen wollen in die energiefressende Aluminiumproduktion einsteigen.
Die Malediven sind durch den Klimawandel vom steigenden Meeresspiegel existenziell bedroht, ein kleines Land ohne große Ressourcen. Welcher Handlungsspielraum bleibt der Regierung des Urlaubsparadieses und welche Rolle können Touristen dabei spielen?
