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Sendungsinhalt: Hadzabe heißt: wir Menschen

Die Hadzabe leben - heute hier, morgen dort - in der kargen Savanne im ostafrikanischen Grabenbruch. Sie sind nur noch knapp tausend an der Zahl. Eine kleine, versteckte Gruppe von ihnen lebt fast noch so, wie unser aller Vorfahren das vor Tausenden von Jahren taten: Sie jagen und sammeln.

Die Hadzabe nehmen, was die Natur ihnen gibt: Die Frauen und Kinder pflücken Beeren von den Sträuchern. Sie sammeln die Früchte der Affenbrotbäume und graben Wurzeln aus. Die Männer bringen mit Pfeil und Bogen Antilopen zur Strecke. Kaum vorstellbar, dass eine solch archaische Lebensform noch existiert.

In der Eyasi-Region im Norden Tansanias, dem Stammesgebiet der Wildbeuter, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Auf den ersten Blick. Und doch: Land wird knapp und knapper im 21. Jahrhundert - auch in Ostafrika. Immer mehr Hirten drängen ins Streifgebiet der Jäger und Sammlerinnen hinein. Aus einstigen Nachbarn werden Rivalen. Der Konflikt spitzt sich zu ...

Filmskript: Hadzabe heißt: wir Menschen

Hadzabe heißt: Wir Menschen

Kapitelübersicht:

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Die Suche nach den Wildbeutern im Dornbusch

00:00 – 03:49

Das Filmteam sucht nach den rund 1000 Hadzabe, die in der Dornbuschsteppe im Nordosten Tansanias leben. Zunächst findet es nur verlassene Lagestätten, bis es dann in den Bergen auf eine kleine Gruppe stößt.

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Die Früchte des Affenbrotbaums

03:49 – 05:10

Das Mbuyu-Mark und die Kerne sind ein vitamin- und eiweißreiches Grundnahrungsmittel.

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Die Herstellung der Jagdpfeile

05:10 – 08:10

Die Frauen sind Sammlerinnen, die Männer Jäger. Ihre unterschiedlichen Jagdpfeile stellen sie mit großer Präzision her. Sänger Zakaria singt von alltäglichen Geschehnissen und größeren Problemen.

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Die Rinderhirten

08:10 – 09:33

Plötzlich tauchen Hirten mit riesigen Rinderherden im Gebiet der Hadzabe auf: die Datoga.

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Die Stammesgeschichte der Hadzabe

09:33 – 11:06

Abends werden am Feuer Geschichten erzählt: von Ischoko, dem Sonnengott, der den Hadzabe die Werkzeuge gab, damit sie im Busch vom Sammeln und Jagen leben.

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Beerenernte im Dornbusch

11:06 – 12:15

Die fünf Beerensorten im Busch sind klein und haben große Kerne: eine mühsame aber sichere Nahrungsquelle.

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Die Herstellung des Pfeilgifts

12:15 – 15:32

Das Mark der Wüstenrose wird - zerstampft und eingekocht - zum tödlichen Gift.

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Wasser und Wurzeln im Dornbusch

15:32 – 18:25

Das Wasser zum Trinken und Kochen sammeln die Frauen und Kinder an einer Quelle, an der auch die Wildtiere trinken. Die Mädchen graben essbare Wurzeln aus und passen auf ihre Geschwister auf.

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Jagdglück bedeutet Fleisch für alle

18:25 – 21:37

Ein Jäger hat eine Antilope erbeutet. Das Fleisch wird unter allen Familien aufgeteilt.

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Die Rinderhirten im Gebiet der Hadzabe

21:37 – 27:14

Die Rinder der Datoga benutzen die Wasserstelle der Hadzabe und verschmutzen sie mit ihrem Kot so, dass das Wasser für die Hadzabe ungenießbar wird. Auch wollen sie das Wasserloch gegen die Wildtiere abzäunen. Die Hadza-Frauen protestieren mit einem Lied. Der Datoga-Chief erklärt, dass er die Rinder ins Hochland bringt, weil in der Ebene nicht mehr genug Weideland ist: dort haben sich Menschen angesiedelt. Die Hadza-Männer überlegen, wo die Wildtiere wohl hingezogen sind. Sie wollen ihnen folgen.

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Wildbeuterland ist kein Niemandsland

27:14 – Ende

Die Hadzabe können in ihrem Stammesgebiet nicht länger so leben wie vor Tausenden von Jahren: es wird durch andere Interessensgruppen immer mehr eingeschränkt, und das Jagdwild wird immer weniger.