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Sendungsinhalt: Briefe an Barbara

Am 6. April 1943 feiert Barbara Meter in Amsterdam ihren vierten Geburtstag. Der Tisch ist gedeckt, auf dem Kuchen stecken Kerzen und ihre Freunde singen für sie. Nur der Vater fehlt. Er schickt seiner Tochter nur einen Geburtstagsbrief, den die Mutter ihr vorliest. Auf diese Weise kann er doch ein bisschen bei ihr sein, obwohl er in Wirklichkeit in der fernen Ukraine gegen seinen Willen als Soldat kämpfen muss.

Leo Meter war 1934 vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam geflohen und engagierte sich dort im Widerstand. 1942 verhafteten ihn die deutschen Besatzer und schickten ihn an die Front. Von dort schreibt er bebilderte Briefe an seine Tochter, denn "…oft bin ich bang, dass du mich beinahe vergessen hast oder nicht mehr kennst...".

Kindgerecht erzählt die Sendung das schwere Schicksal von Barbaras Familie. Das Mädchen wird ihren Vater nie wieder sehen – er kommt nicht aus dem Krieg zurück. Außerdem müssen Barbara und ihre Mutter Ende 1943 selbst untertauchen, weil sie Juden sind. So überleben sie – getrennt voneinander – den Krieg.

  • Barbara bekommt von zwei Mädchen ein Geschenk überreicht. Neben ihr auf dem Tisch steht ein Kuchen mit vier Kerzen.Ihren vierten Geburtstag muss Barbara ohne ihren Vater feiern; Rechte: WDR
  • Ein Brief in altdeutscher Schrift, dazwischen eine Zeichnung von einem Soldaten mit einem kleinen Mädchen an der Hand.Barbaras Vater malt ihr auch Bilder in seinen Briefen von der Front; Rechte: WDR