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Mittelalter

Lange Zeit konnte niemand genau sagen, wo und was Deutschland eigentlich war. Deutschland glich einem bunten Flickenteppich verschiedener kleiner Länder, deren Fürsten um die Macht kämpften.

In den deutschen Ländern sprachen die Menschen mittelhochdeutsch, eine Sprache, die heutige Deutsche nur noch mit Mühe verstehen würden.

Die Menschen des Mittelalters waren meist sehr arm und lebten weitgehend als Bauern in ihren Dörfern. Die wenigen, die in den Städten lebten, empfanden das als großen Vorteil, da das Leben hier etwas einfacher war und es mehr Freiheiten gab.

Im Mittelalter war aller Reichtum und alle Macht auf nur ganz wenige Menschen verteilt. Man kann sich das wie eine Pyramide vorstellen. Ganz oben waren die Könige, Herzöge, Grafen und Ritter, dann die Kaufleute und Handwerker in den Städten und ganz unten die Bauern und Knechte in den Dörfern. Trost und Hoffnung auf ein besseres Leben gab es für die Armen nur im Glauben an Gott.

 
Uf der linden obene dâ sanc ein kleinez vogellîn
Vor dem walde wart ez lût
Ich sach die rôsebluome stân, 
die manet mich der gedanke vil
Di ich zeiner frouwen hân

Oben auf der Linde,
da sang ein kleines Vögelchen.
Vor dem Wald wurde es laut.
Ich sah die Rosenblüten stehen:
Die erinnern mich an 
die Gedanken, die ich an eine Frau habe. 

  • Mittelalterliche ZeichnungEine mittelalterliche Stadt wird erobert.
  • Mittelalterliche ZeichnungEin Markt in einer mittelalterlichen Stadt.
  • BettlerArme Leute mussten oft betteln gehen.