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Wer regiert in Deutschland?

Nach der Wahl kommen die Abgeordneten aus ganz Deutschland nach Berlin, in den Deutschen Bundestag, auch das Parlament genannt. Zur Zeit sind es 614 Abgeordnete, die verschiedenen Parteien angehören. Da sie oft sehr unterschiedliche politische Ansichten haben, müssen sie immer wieder aufs Neue Beschlüsse fassen, das heißt, sie müssen über wichtige politische Fragen und neue Gesetze diskutieren und dann abstimmen. Die Mehrheit entscheidet.

Der Bundestag hat seinen Sitz im Reichstag in Berlin. Die neue Glaskuppel des Reichstags kann man heute besichtigen und von dort den Blick über Berlin genießen.

  • GlaskuppelGlaskuppel auf dem Reichstag

Die Bundesregierung besteht aus dem Bundeskanzler und den Bundesministern, wie zum Beispiel dem Finanzminister oder dem Innenminister. Zusammen bestimmen sie die Richtlinien der Politik. Wie das Parlament ist auch der Regierungschef, der Bundeskanzler, für vier Jahre gewählt. Seit 2005 ist Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin. Ihr Büro ist im Bundeskanzleramt. Die nächsten Wahlen sind im September 2017.

  • Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (Quelle Bundesbildstelle)

Das offizielle deutsche Staatsoberhaupt aber ist der Bundespräsident. Auch wenn er keine direkte politische Macht hat, ist er doch sehr wichtig, denn er repräsentiert Deutschland im In- und Ausland. Er soll alle Menschen in Deutschland vertreten und ernennt daher nach der Wahl offiziell die Regierung.

Die Bundesrepublik setzt sich aus 16 Bundesländern zusammen. Im Bundesrat sitzen 69 Vertreter der Länder. Sie entscheiden mit über die Gesetze und über die Verwaltung Deutschlands. Jedes Bundesland hat mindestens drei Stimmen, je nach Bevölkerungsdichte auch mehr.