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Malta besteht aus mehreren Inseln, die in der Meerenge zwischen Sizilien und Nordafrika liegen. Nur die drei größeren Inseln Malta (315 km2), Gozo (67 km2) Comino (2,7 km2) im Mittelmeer zwischen Sizilien und Nordafrika sind bewohnt. Auf der kleinen Insel Como leben offiziell allerdings nur vier Menschen. Im Sommer kommen noch zwei Polizisten hinzu und etliche Touristen. Die drei kleineren Inseln sind unbewohnt und stehen zum Teil als wichtige Vogelschutzgebiete unter Naturschutz.
Die Hauptstadt Valetta ist die kleinste Hauptstadt Europas mit 10 000 Einwohnern aber die Bevölkerungsdichte Maltas gehört zu den höchsten in Europa. Der Boden ist karg, das Land leidet unter permanentem Wassermangel. Auf Malta wachsen kaum Bäume, daher trägt der Wind sehr viel Sand ab. Um ihre Inseln zu erhalten, bauen die Malteser große Steinmauern, die das ganze Land durchziehen.
Die verschiedensten Völker haben sich im Lauf der Jahrhunderte auf Malta niedergelassen oder sind durchgereist, Entsprechend bunt sehen auch die Abstammungsurkunden der Malteser aus. Araber, Italiener, Türken, Briten, Afrikaner, fast jeder Maltese hat Ahnen verschiedener Nationalitäten. Auch die maltesische Sprache, auch Malti genannt, hat sich aus einem arabischen Dialekt entwickelt. Fast alle Malteser sprechen aber auch englisch und viele zusätzlich noch italienisch. In eine staatliche maltesische Schule dürfen aber nur Schüler, die maltesisch sprechen.
