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Kurz vorgestellt - alle 22 Sendungen im Überblick

Dorf in den Bergen

„Ich möchte herausfinden, wie Deutschland wirklich ist“, beschließt der kleine Junge und macht sich auf den Weg. Schnell stellt er fest, dass Deutschlands Landschaften und Menschen sehr unterschiedlich sind, dass man in die Berge, aber auch an den Strand fahren kann, manche Menschen in riesigen Städten leben und andere in kleinen gemütlichen Dörfern. Die Reise führt von Süddeutschland über die Großstadt Berlin an die Ostsee. Der Junge besucht die Kinder, die in diesen Regionen leben und die ihm ein buntes, sehr vielfältiges Deutschland zeigen. [mehr]

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Fußballspieler

Fußball, Fußball, Fußball. Thibault und Samir denken beide ohne Unterlass an das gleiche und dies, obwohl sie fast 1000 Kilometer voneinander entfernt leben. Thibault im Norden und Samir im Süden Frankreichs, in Marseille. Die Jungen träumen davon Berufsfußballer zu werden und gehen beide auf besondere Fußballinternate. In Marseille findet eine große Meisterschaft statt, bei der die besten Jugendspieler des Südens gegen die beste Jugendmannschaft des Nordens antreten Nord- und Südfrankreich sind sehr verschieden. Der Fußball hilft dabei, die unbekannten Regionen zu entdecken. Thibault und Samir lernen beide durch den Fußballgegner eine neue Welt kennen. Vorurteile werden abgebaut, Hemmschwellen verschwinden und die gemeinsame Fußballbegeisterung bildet das Fundament einer neuen Nord-Süd-Freundschaft. [mehr]

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Britische Kinder mit Regenschirmen

„Wir sind Briten. Wir lieben Tee“ – „Ich nicht“. Eine typisch britische Unterhaltung, finden Rory, Tom, Ella und Jeevan, die Hauptpersonen des Films über das Vereinigte Königreich. Sie sind ohnehin der Ansicht, dass das Einzige, was Briten gemeinsam haben, ihre Individualität ist. Jeder von ihnen lebt in einem anderen Teil Großbritanniens und alle haben ganz unterschiedliche Hobbys und Interessen. Über sehr vieles haben sie unterschiedliche Meinungen. Denn „britisch sein“ bedeutet für jeden Briten etwas ganz anderes. Ein Gefühl, das sie alle vereint. [mehr]

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Spagettikochen

„Ich denke, das Kolosseum ist ein wunderschönes Gebäude, auch wenn es ganz nutzlos ist“, urteilt der zwölfjährige Alessandro aus Rom über die berühmte Ruine, neben der er wohnt. Und der kleine Gianluca aus Neapel verkauft Heiligenstatuen in den Straßen und wünscht sich nichts so sehr wie ein berühmter Fußballer zu werden. Er will viel Geld verdienen, damit seine Mutter ein besseres Leben hat. Kinder aus Neapel und Rom geben Einblicke in ihren Alltag, erzählen von ihren Wünschen und Träumen und lassen den Zuschauer an einem Tag ihres Lebens teilhaben. [mehr]

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Heißluftballon

Eine interessante Reise durch Slowenien nimmt ihren Lauf, als Anze und Lara beschließen, sich ihr Land einmal genau anzuschauen. Mit dem Ballon gehen sie auf Fahrt, fliegen über die Berge, Wiesen, Dörfer und Städte Sloweniens und landen dort, wo es ihnen gefällt. Auf diese Weise geraten sie in eine Höhlenexkursion in der berühmten Postojnahöhle, wo die Kinder wunderbare Tropfsteine und ein sehr seltsames Tier, den Grottenolm, zu sehen bekommen. Wieder an der frischen Luft lernen sie slowenisch kochen, feiern mit gruseligen Maskentänzern und sehen, wie man Bären verjagt, wenn sie einen auf dem Schulweg bedrohen. In der Hauptstadt zeigen die Stadtkinder den Ballonfahrern, warum man Ljubljana auch die „Weiße Stadt“ nennt. [mehr]

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Stadt auf Insel

Durdica und Marco leben in zwei ganz verschiedenen Regionen Kroatiens, aber beide genießen ihre Sommerfreien aus ganzem Herzen. Durdica lebt mit ihren Eltern auf einem Bauernhof, kümmert sich liebevoll um die kleinen Kälber, hilft den Eltern bei der Ernte und tobt mit ihren Geschwistern über die Felder. Marco lebt im Süden Kroatiens, auf der Insel Korcula. Er und seine Freunde kennen jeden Stein in ihrem mittelalterlichen Städtchen, das für sie ein einziger großer Spielplatz ist. Die langen Ferien verbringen sie mit Angeln, Schwimmen und Fußballspielen. Der Film begleitet die Kinder durch einen warmen Sommertag auf dem Land und am Meer und gibt Einblicke in den kroatischen Familienalltag. [mehr]

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Antikes Schauspiel

Schneeballschlachten und Schlittenfahren in Griechenland? Drei griechische Kinder erklären, warum alle Griechen einen warmen Pullover im Schrank haben und zeigen, wie viele unterschiedliche Gesichter Griechenland hat. Maria tanzt in Athen und liebt ihren Computer, Ioannis lebt auf der Insel Tinos und geht oft in die Kirche, und Yorgos schwärmt für antike Helden und wohnt in Olympia. Alle drei wissen sie sehr viel über die Antike und sie sind auch ein bisschen stolz auf ihr Land mit seiner großen Vergangenheit. Aber sie leben, wie Yorgos sagt, heute und haben für die Zukunft noch sehr viel vor. [mehr]

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Abendstimmung auf dem Mittelmeer

Ali lebt mit seinen Eltern in einem Häuschen am Meer. Als sein Vater ihn eines Morgens mit hinaus zum Fischen nimmt, hat Ali seine Taube dabei. Weit draußen auf dem Meer lässt er sie fliegen in Richtung Griechenland. Ali hofft, auf diese Weise einen griechischen Freund zu finden. Ali weiß über die politischen Probleme, die die Türkei und Griechenland miteinander haben, aber er hat auch gelernt, dass beide Länder gemeinsam unter einer Bedrohung leiden. Erdbeben gefährden die ganze Region, die sowohl Griechenland als auch die Türkei umfasst. In Alis Schule werden regelmäßig Erdbebenübungen mit den Kindern veranstaltet, damit alle wissen, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben. Trotz aller Streitigkeiten haben die Türkei und Griechenland sich einander in den vergangenen Jahren durch die gegenseitige Hilfe bei Erdbebenkatastrophen angenähert. Ali möchte seinen Teil zur Versöhnung von Türkei und Griechenland beitragen. Als Alis Taube nach vielen Tagen wiederkehrt, bringt sie tatsächlich den Brief eines griechischen Jungen mit, und Ali ist begeistert über den neuen Freund. [mehr]

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Alte Burg

Es ist Ferienzeit und jeden Tag bringt der Postbote Ansichtskarten von den Freunden. Alle sind in fremde Länder gefahren, nur James ist dieses Jahr zu Hause in der Slowakei geblieben. Zuerst ist James ein bisschen traurig, aber dann hat er eine Idee. Er will eine Postkarte an sich selbst schreiben. Dafür muss er aber erst einmal richtig was erleben. James geht auf Entdeckungsreise durch sein eigenes Land. Und so beginnen aufregende Ferientage. Los geht es in der Hohen Tatra, dem kleinsten Hochgebirge der Welt. Unten im Tal fließt die Donau mitten durch dichte Wälder, in denen man sich verlaufen kann. Wasserkobolde sollen hier leben. Weiter geht die Reise durch geheimnisvolle Eis- und Tropfsteinhöhlen. Hier findet James Bärenknochen. In den alten Dörfern gefallen ihm besonders die bunt angemalten Häuschen. In der Hauptstadt Bratislava bemalen Kinder die Stadthäuser, damit die Straßen bunter und schöner werden. Weil auch James gerne malt, geht er in die Kinderkunstschule. [mehr]

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Der Tschechische Löwe

Ein Löwe prangt auf den Wappen von Tschechien. Und in einem Land, in dem jedes Kind mit Marionetten aufwächst, kann auch ein Wappentier plötzlich zum Leben erwachen. In Begleitung zweier Kinder reist der Löwe durch die Tschechische Republik. Er besucht das Riesengebirge, die großen tschechischen Wälder und die vielen Seen und kommt schließlich mit den Kindern in Prag an, wo sie das Schloss und die vielen Türme der Stadt bewundern. Eine bunte Reise durch Tschechien, bei welcher der Zuschauer viel über das Leben und den Alltag in der jungen Republik erfährt. [mehr]

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Kinder mit Fackeln

Was mögen wir an Polen? Was würden wir gerne ändern? Maciek und seinen Freunden fällt dazu einiges ein. Das Meer und das Gebirge sind toll, das Essen schmeckt gut und die polnische Musik ist schön. Die großen Städte wie Warschau und Danzig sind aufregend. Umweltverschmutzung und Kriminalität sollten aber weniger werden, finden die Kinder. Und die Häuser könnten bunter sein. Ob man Polen anmalen kann? Maciek aus Warschau will das und noch viel mehr herausfinden. Mit einer Kamera macht er sich auf zu einer Reise durch Polen. Er besucht Beata in den Bergen und Mateusz am Strand. Die beiden zeigen ihm Polens tiefste Keller in Danzig und die höchsten Bergspitzen im Tatragebirge. Er lernt ihre Freunde kennen, geht mit ihnen zur Schule und hilft ihnen bei der Aktion „Froschrettung“. Am Schluss der Reise kochen alle gemeinsam ein polnisches Nationalgericht: Pilzsuppe. [mehr]

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Tulpenfeld

Alle Holländer tragen Holzschuhe, züchten Tulpen und essen immer Käse. Stimmt das oder nicht? Kjeld und Sacha wollen diese und andere Fragen zu den Niederlanden endlich klären und machen mit den Zuschauern eine Quizreise durch das Land. Spielerisch hinterfragt der Film Klischees und Vorurteile und zeigt die Niederlande von vielen ungewöhnlichen Seiten. [mehr]

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Kinder in Kopenhagen

Emmas Eltern sind geschieden. Während der Woche lebt sie bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in Kopenhagen, am Wochenende besucht sie ihren Vater, der mit seiner neuen Frau auf dem Land lebt. Mit ihrer Freundin Frida kann Emma über alles sprechen. Was Familie eigentlich bedeutet, wie das ist, wenn man mehr als zwei Elternteile und plötzlich neue Geschwister hat, und ob man darüber froh oder traurig ist. Emma liebt ihre neue große Familie und findet daran nichts ungewöhnlich, denn in Dänemark sind Scheidungen sehr häufig. Der Film begleitet Emma eine Woche lang in ihrem Alltag, in die Schule, zu ihren Freunden, ins Jugendhaus und zu ihrer Familie. [mehr]

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Dorf am Fjord

Norwegen, da denken viele Kinder nur an Kälte und Schnee. Dass Norwegen sehr viel mehr bietet, zeigen die Kinder der Insel Hidra, die dicht vor der norwegischen Südküste liegt. Viele Norweger sind sehr naturverbunden und das Leben auf einer kleinen Insel zeigt viel Typisches vom norwegischen Leben. Viele Kinder haben ein eigenes Pferd oder zumindest ein eigenes Boot. Die meisten lernen nebenbei von ihren Eltern die Hummerfischerei und alle Kinder wissen, wie man junge Lachse aufzieht. Die Kinder identifizieren sich mit ihrer Insel und engagieren sich für die Ziele und Vorstellungen der Inselbewohner. [mehr]

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Tanzende Mädchen

Popsänger oder Pfadfinder. Das Leben von Hannah und Henrietta könnte unterschiedlicher kaum sein. Und doch dreht sich im Frühling bei beiden alles nur um den Maiblumenwettbewerb. Maiblumen zu wohltätigen Zwecken zu verkaufen, ist eine alte schwedische Tradition und die Pfadfindergruppe von Henrietta arbeitet eifrig mit. Sie wollen alle Verkaufsrekorde brechen und den Wettbewerb, wer die meisten Blumen verkauft, gewinnen. Hannah wird mit ihrer Popgruppe, den „Bubbles“ für die Sieger singen. Für diesen Auftritt übt sie schon sehr lange. Bei der Preisverleihung treffen die Pfadfinder und die „Bubbles“ zusammen und vergleichen ihre Wünsche, Träume und Lebensansichten. [mehr]

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Kinder im Schnee

Dampf steigt auf, man sieht kaum etwas, hört nur das rhythmische Klatschen der Birkenzweige. Dann öffnet sich die Tür und heraus stürmen drei finnische Jungen, die sich prustend und schreiend nackt im Schnee wälzen. In Nordfinnland gehört die Sauna ganz selbstverständlich zum Alltag, eine sehr nützliche Einrichtung nach langen Stunden des Eisfischens auf zugefrorenen Seen. So dicht am Polarkreis lebend sind Antti, Juho und Petri an Kälte gewöhnt, aber sie genießen auch den finnischen Sommer, in dem die Tage warm und sonnig und die Nächte lang und hell sind. Der Film begleitet die drei Jungen, die gemeinsam mit ihrer Klasse an einer Website arbeiten, die ihren Alltag und einen ganzen Jahreslauf im Norden Finnlands beschreiben soll. [mehr]

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(Quelle: SWR / EBU)

Wie ergeht es einem Landmädchen in der großen Stadt? Und was macht eine echte Stadtgöre auf dem Land? Annika und Lil probieren es aus und tauschen eine Woche die Familien. Lil, das Mädchen aus der Hauptstadt Tallin, wohnt bei Annikas Eltern auf dem Bauernhof. Das Dorf ist verschneit, ganz anders als die Stadt. Lil ist begeistert, denn wie alle estnischen Kinder kann sie Ski fahren. Aber das Landleben entpuppt sich als erstaunlich anstrengend. Annika genießt währenddessen die Großstadt Tallin. Es ist aufregend mit Lils Freunden durch die vielen Geschäfte zu bummeln. Sie ist ganz verliebt in die hübschen alten Viertel Tallins und erkundet alles mit einer Videokamera. Aber schon bald vermisst Annika ihre Tiere und ihr Zuhause. Per E-Mail gestehen sich beide Mädchen: Ich will wieder nach Hause. [mehr]

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(Quelle: SWR / EBU)

Sieben Kinder haben einen Auftrag. Sie sollen einen Film über ihre Heimat Lettland drehen. In der Filmschule haben sie gelernt, wie man mit der Kamera umgeht, aber das ist nur der Anfang. Viel schwieriger ist die Entscheidung über das beste Filmthema. Die Auswahl fällt schwer. Sollen sie ein Eishockeyspiel filmen? Eishockey ist die große sportliche Leidenschaft der Letten. Andererseits singen die Letten so gerne. Fast jeder Lette macht bei einem Chor mit und alle fünf Jahre treffen sie sich zum großen Liederfestival in der Hauptstadt Riga. Oder soll es um traditionelles Handwerk gehen? Opa, Papa und Enkel – im Norden lebt eine ganze Gegend von der Kunst des Töpfers. Oder lieber etwas ganz Modernes, wie Bungee Jumping im Nationalpark? Die Kinder können sich nicht einigen. Darum ziehen sie schließlich in Zweierteams los, bewaffnet mit je einer Kamera. Vier unterschiedliche kleine Filme entstehen. Und jeder zeigt ein anderes Gesicht von Lettland. [mehr]

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(Quelle: SWR / EBU)

In Litauen sind die Winter lang und kalt. Spätestens im Februar haben die Menschen genug von dem vielen Eis und Schnee. Dann wird Fasching gefeiert: ein großes, buntes Fest mit Masken, Teufeln und Hexen. Die beiden Freunde Justas und Benas sind immer mitten im Geschehen. Sie freuen sich ganz besonders auf den Sommer. Dann geht es nämlich wieder zu den Großeltern an die See. In der Dünenlandschaft der Kurischen Nehrung gehen die beiden Jungen auf Entdeckungstour. Mit etwas Glück finden sie dort golden leuchtenden Bernstein. Benas hat schon eine richtige Sammlung zu Hause. Während die Jungen auf den Sommer warten, trösten sie sich mit ihrem Lieblingsspiel: Basketball. Die Litauer können davon gar nicht genug bekommen, es ist der beliebteste Sport des Landes. Die zweite Leidenschaft der Litauer ist der Gesang. Alle fünf Jahre werden in Litauen Gesangsfeste veranstaltet, an denen Chöre aus dem ganzen Land teilnehmen. Es ist besser zu singen als zu sprechen, sagen die Litauer. Justas und Benas hören am liebsten die Mädchenchöre. Aber wenn der Sommer kommt, singen sie auch selber. Nur so für sich, am Lagerfeuer. [mehr]

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(Quelle: SWR / EBU)

Die Maltesen lieben das Theater. Alana und Marc sind da keine Ausnahme. Sie üben ein Puppenstück ein, über das Inselleben auf Malta. Im schönsten Theater der Hauptstadt Valetta soll die Aufführung sein. Aber noch bevor es soweit ist, geschieht etwas Erstaunliches. Felic, die Handpuppe macht sich selbstständig. Während Alana und Marc ein entspanntes Wochenende mit ihren Freunden und Verwandten verbringen, unternimmt Felic mit den Zuschauern eine Reise über die maltesischen Inseln. Felic führt uns zu steinzeitlichen Tempeln und den Palästen der Ordensritter, aber auch in den modernen Frachthafen von Malta. Wir lernen, welcher Brotbelag am besten auf maltesischem Brot schmeckt und in welcher Sprache die Bewohner Maltas sich unterhalten. Als am Montagmorgen wieder die Schule losgeht, sind Alan und Marc sehr aufgeregt. Ob bei ihrer Aufführung wohl alles richtig klappen wird? Aber Felic hat sich einen besonderen Streich ausgedacht. [mehr]

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(Quelle: SWR / EBU)

„Stephan und Gisela“. Lorinc weiß nichts Rechtes mit ihnen anzufangen. Immerhin sind die beiden ja auch schon über 900 Jahre tot. König Stephan und seine bayrische Frau Gisela waren das erste Königspaar Ungarns. Für einen Wettbewerb an der Schule soll Lorinc sich mit ihrer Geschichte beschäftigen, er muss deswegen ins Museum und in Bibliotheken gehen. Dabei verbringt der Junge seine Zeit viel lieber am Balaton, zu Deutsch: dem Plattensee. Ungarisches Meer wird dieser große See auch genannt, mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Lorincs ganze Liebe gehört dem Segelsport. Die Begeisterung liegt in der Familie. Schon sein Urgroßvater hat am Plattensee gesegelt. Zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern wohnt Lorinc in einem alten Bauernhaus direkt am Ufer. Sein Vater ist Weinhändler und Künstler. Am Wochenende kocht die Familie gemeinsam im Garten. Gulaschsuppe ist Lorincs Lieblingsessen. Aber viel zu bald ist es schon Montag. Ob Lorinc wohl den Wettbewerb gewinnt? [mehr]

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(Quelle: SWR / EBU)

Marianna und Mehmet sind neun Jahre alt. Sie leben beide auf Zypern, aber wenn sie sich besuchen möchten, müssen sie eine Grenze überqueren. Zypern ist ein geteiltes Land. Mehmet lebt im türkischen Norden, Marianna im griechischen Süden. Dreißig Jahre lang gab es kaum Möglichkeiten, von einem Teil in den anderen zu reisen. Aber im April 2003 wurde die Grenze geöffnet. Menschen, die lange getrennt waren, können sich nun wieder besuchen. Die Großväter von Marianna und Mehmet verabreden sich am Grenzübergang. Gemeinsam mit ihren Enkelkindern machen sie einen Ausflug in den Süden. Zu viert fahren sie ans Meer und in die Berge. Sie bummeln durch alte Städtchen und essen in einer Taverne zu Mittag. Die Kinder staunen, wie viel sie gemeinsam haben. Sie mögen die gleichen Spiele, haben dieselben Lieblingsessen und am Abend tanzen sie gemeinsam zu zypriotischer Musik. Marianna und Mehmet hoffen, dass die Griechen und Türken Zyperns sich bald wieder ganz versöhnen und dass die Grenze dann eingerissen wird. [mehr]

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