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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Mauerabschnitts. Auf der Steinmauer ist Stacheldraht angebracht. Rechte: AKG

Zwei deutsche Staaten, zwei verschiedene Mediensysteme: In der DDR war das Fernsehen reines Verlautbarungsorgan der Staatspartei SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands). Die BRD-Medien waren frei und konnten sich auf das Recht der Pressefreiheit berufen. Doch am "Kalten Krieg im Äther" beteiligten sich beide Seiten. In der Anfangszeit des Fernsehens stand die Kritik am System des jeweils anderen Staates stark im Vordergrund. [mehr]

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Schwarz-Weiß-Foto von Willy Brandt an einem Schreibtisch. Rechte: dpa

Die Entspannungspolitik von Bundeskanzler Willy Brandt spiegelte sich auch in den Medien wider. Seit den 70er Jahren konnten DDR-Journalisten im Westen arbeiten, und auch die DDR öffnete sich westdeutschen Medien. Doch die Glaubwürdigkeit der DDR-Medien im eigenen Land sank sehr stark. Erst in den Tagen des Mauerfalls 1989 fanden die Medien im Osten den Mut zur kritischen Berichterstattung. Zu spät – nach der Wiedervereinigung wurden die meisten DDR-Medien abgewickelt. [mehr]

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Benny Goodman und seine Big Band bei einem Konzert in der Sowjetunion 1963; Rechte: WDR

Als erster amerikanischer Jazz-Musiker betritt Benny Goodman 1963 sowjetischen Boden – er soll den Russen mit seiner Big Band den "American Way of Life" nahe bringen. Denn Jazz ist in der UdSSR eigentlich verboten und Jazzmusiker werden von der Obrigkeit verfolgt. Auch einige von Goodmans Fans landen nach einer Jamsession im Gefängnis. Trotzdem sind sich Goodmans Musiker sicher: Bei ihren Konzerten hebt sich der "Eiserne Vorhang" ein wenig – und die Musik führt zu Völkerverständigung mitten im Kalten Krieg. [mehr]

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