Als der Historiker Wolfgang Dreßen sich bei den Oberfinanzdirektionen in Düsseldorf und Köln nach Aktenbeständen zu den Enteignungen jüdischer Bürger im Dritten Reich erkundigt, erhält er negativen Bescheid. Der anonyme Anruf einer Finanzbeamtin ermutigt ihn jedoch, die Nachforschungen fortzusetzen: Es gelingt ihm, 2000 Akten zu sichern. Diese zeichnen ein beschämendes Bild davon, wie die deutsche Bevölkerung die Deklassierung, Entrechtung und Deportation der hier beheimateten Juden toleriert oder gestützt hat. [mehr]