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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Bild vom Marktplatz in Auschwitz; Rechte: WDR

Deportationen und Tanztee, Massenmord und Ausflüge ins Grüne – der Film "Auschwitz war auch meine Stadt" bringt durch seine Montage-Technik vermeintlich Unvereinbares zusammen. In Interviewsequenzen erinnern sich Zeitzeugen wie der Auschwitz-Überlebende Josef Jakubowicz und die deutsche IG Farben-Mitarbeiterin Johanna Scherzberg an die Zeit, als aus der polnischen Stadt Oswiecim die deutsche Stadt Auschwitz mit ihren Konzentrationslagern gemacht wurde. Die Blickwinkel und Begebenheiten könnten unterschiedlicher kaum sein. [mehr]

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Alte Gruppenaufnahme mit vielen Kindern; Rechte: WDR

Die Zahl ist kaum zu fassen: Zwei Millionen Kinder und Jugendliche fielen nationalsozialistischer Gewalt zum Opfer. Viele davon starben, weil die Bevölkerung nicht an ihrem Schicksal interessiert war. Wie es anders gehen konnte, zeigt der Film über die Rettung 72 jüdischer Flüchtlingskinder. Ihnen begegnete im italienischen Nonantola mutige Solidarität und menschliche Wärme. Im Film erinnern sich Dorfbewohner, Überlebende beschreiben ein "Paradies". Nur einem der Kinder, Salomon, konnte nicht geholfen werden… [mehr]

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Nahaufnahme einer Frau; Rechte: WDR

Als der Historiker Wolfgang Dreßen sich bei den Oberfinanzdirektionen in Düsseldorf und Köln nach Aktenbeständen zu den Enteignungen jüdischer Bürger im Dritten Reich erkundigt, erhält er negativen Bescheid. Der anonyme Anruf einer Finanzbeamtin ermutigt ihn jedoch, die Nachforschungen fortzusetzen: Es gelingt ihm, 2000 Akten zu sichern. Diese zeichnen ein beschämendes Bild davon, wie die deutsche Bevölkerung die Deklassierung, Entrechtung und Deportation der hier beheimateten Juden toleriert oder gestützt hat. [mehr]

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Nahaufnahme einer Frau, Rechte: WDR

"1 Brillantring Platin, 1 Brosche (Kleeblatt) …" - neben Möbeln, Kleidung und Geschirr befinden sich auch persönliche Schmuckstücke auf den Listen der Güter, die der NS-Staat beschlagnahmt. Die sogenannte "Arisierungspolitik" beinhaltet, dass ab 1938 jüdisches Vermögen schrittweise als "Abgabe" eingezogen und die Besitztümer öffentlich versteigert werden. Die Erinnerungen und Fragen von Opfern dieses bürokratisch-kühlen Profitdenkens stehen im Zentrum des zweiten Teils der Dokumentation von Michael Verhoeven. [mehr]

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Nahaufnahme eines Mannes; Rechte: WDR

"Der Staat als Dieb", so formuliert es ein Nachfahre. Auch im dritten Teil der Dokumentation geht es um die gnadenlose Ausbeutung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime unter bereitwilliger Hilfestellung der Zivilbevölkerung. Am Beispiel der Deportation Münchner Juden im Herbst 1941 nach Kaunas wird gezeigt, wie rigide man diesen Menschen alles nahm, ehe man sie in den Tod schickte. Spät erwacht das Interesse an einer Offenlegung der Arisierungsakten – zu spät? [mehr]

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