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Inhalt

Inhalt der Reihe

Von der Ausgrenzung, Stigmatisierung und Enteignung bis hin zum systematisch geplanten Völkermord – die Sendereihe vereint verschiedene Schwerpunkte rund um das Thema "Judenverfolgung im Nationalsozialismus". Erinnerungen von Zeitzeugen oder deren Nachkommen spielen in allen Filmen eine wichtige Rolle: Im 30-minütigen Film "Auschwitz war auch meine Stadt" gewinnt die filmische Retrospektive durch die unterschiedlichen Blickwinkel der Zeitzeugen - polnischer Jude, polnische Christen und deutsche Besatzer – eine besondere Brisanz. Dagegen vertiefen und konkretisieren die persönlichen Erinnerungen der Opfer im Dreiteiler "Menschliches Versagen" im Wesentlichen die Thesen des Historikers Götz Aly. Dabei geht es um die wirtschaftlichen und psychologischen Mechanismen, die hinter dem "Arisierungsprozess" stecken und von denen viele nicht-jüdische Deutsche profitierten. "Villa Emma" zeigt, dass auch ein anderes Verhalten möglich war: In einem Dorf im faschistischen Italien fanden jüdische Kinder dank couragierter Bewohner Zuflucht vor der Deportation.

Die Filme "Auschwitz war auch meine Stadt" und "Villa Emma" eignen sich für den Geschichtsunterricht ab Klasse 9, "Menschliches Versagen" für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe II. Außerdem lässt sich der Film "Auschwitz war auch meine Stadt" auch gut im Deutschunterricht einsetzen.

Eine Reise in die Vergangenheit

Lieselotte, Kurt und Erich wachsen in einer turbulenten Zeit auf. 1930 bis 1946 toben, spielen und lernen sie wie Kinder heute auch. Doch ihr Leben wird von der Nazi-Diktatur, von Verfolgung und Krieg bestimmt. Was das bedeutete? Die Reise in die Vergangenheit macht ihren Alltag noch einmal lebendig.

MultimedialZur Zeitreise
Fotos von Kindern, ein Judenstern, ein Koffer und ein Volksempfänger sind locker auf einer blauen Fläche angeordnet: Rechte: WDR Multimedial