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Sendungsinhalt: Japan: Die Kinder von Fukushima

In der Kashima-Grundschule, 30 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk entfernt, finden auch Kinder Zuflucht, die aus der strengen 20-Kilometer-Sperrzone evakuiert wurden. Auch hier sind sie noch einer gefährlichen Strahlenbelastung ausgesetzt. Das Leben der Kinder hat sich völlig verändert. Ihr Alltag wurde auf den Kopf gestellt, ihr Familienleben zerstört. Der Film untersucht, wie die Katastrophe die Sicht der Kinder auf die Welt verändert hat.

Filmskript: Die Kinder von Fukushima

Japan: Die Kinder von Fukushima

Kapitelübersicht:

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Der Atomunfall und die Evakuierung

00:00 – 03:44

Das Erdbeben vom 11. März 2011 verursachte in Japan einen verheerenden Tsunami, der auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi beschädigte. Mehrere Explosionen setzten Radioaktivität frei, und 80.000 Menschen wurden evakuiert. Viele Familien mit Kindern flohen in entfernte Gegenden Japans, andere ließen sich am Rand der Sperrzone nieder. Ihre Kinder wurden auf Schulen in Minamisoma verteilt.

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Der Umgang mit der Radioaktivität

03:44 – 08:10

In den Schulen wird regelmäßig die Strahlenbelastung gemessen, und auch bei den Kindern wird untersucht, welche Menge an radioaktiver Strahlung sie aufnehmen. Die 10jährige Ayaka darf immer nur kurz draußen spielen, nachdem ihr Vater die Radioaktivität gemessen hat. Sie hat große Angst. In Minamisoma werden Spielplätze und Schulhöfe dekontaminiert, wobei die verseuchte Erde auf dem Gelände selbst vergraben wird.

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Die Sperrzone

08:10 – 10:28

Die 10jährige Saki wohnt nun in einem Haus direkt an der Sperrzone. Ihre Mutter darf kurz nach Hause fahren um einige Gegenstände zu holen und zeigt ihrer Tochter Videobilder. Saki vermisst ihr altes Zuhause sehr und hofft bald wieder zurückkehren zu können.

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Übergangslösungen und Zukunftsaussichten

10:28 – Ende

Viele Menschen aus der Sperrzone wohnen in Notunterkünften und wissen nicht, ob sie jemals wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Ayakas Vater beschließt wegzuziehen, weil er später nichts bereuen möchte. Auch die Kinder machen sich Gedanken um die gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlenbelastung. Ihre Zukunft sehen sie heute anders als früher.