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Albanische Frauen weinen um die am 17. März 2004 bei Mitrovica ertrunkenen Kinder. Ihr Tod führt zu erneuten Unruhen zwischen Albanern und Serben im Kosovo
Unruhen zwischen Serben und Albaner
Am 17. März 2004 brechen in der serbischen Provinz Kosovo mehrtägige schwere Unruhen aus, in deren Verlauf 19 Menschen getötet und über 800 verletzt werden. Zuvor waren die Leichen von zwei albanischen Kindern nahe der Ortschaft Cabra am Fluss Ibar unweit der Stadt Mitrovica gefunden worden. Angeblich waren die albanischen Jungen von Serben in den eisigen Fluss getrieben worden. Nach Berichten über diese Tat gehen in Mitrovica tausende Albaner auf die Straße. Auch hunderte Schulkinder, geführt von ihren Lehrern, beteiligen sich an der Demonstration. Bei der Brücke über den Fluss kommt es zum Schlagabtausch zwischen Albanern und Serben und dann zu Schießereien. Von Mitrovica aus verbreitet sich die Gewalt über das ganze Kosovo.
Warum kommt es noch Jahre nach Kriegsende 1999 im Kosovo zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Albanern und Serben?
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