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Sendungsinhalt: Kuba

Panama, im April 2015. Der Handschlag zwischen US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro beim Amerika-Gipfel wird zum Symbol einer neuen politischen Ära. Nach über 50 Jahren erbitterter Feindschaft nehmen die Vereinigten Staaten von Amerika und Kuba kurze Zeit später ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf.

Die Fronten waren verhärtet, seitdem der karibische Inselstaat im Kalten Krieg Teil des sozialistischen Machtblocks geworden war. Der von den USA unterstützte Diktator Fulgencio Batista herrschte über Kuba bis er und sein korruptes Regime im Januar 1959 von kubanischen Revolutionären gestürzt und vertrieben wurden. Unter den führende Guerilleros waren: Fidel Castro, sein Bruder Raúl und Che Guevara. Für die USA war das sozialistische Kuba vor ihrer Haustür eine Provokation.

Das Wettrüsten zwischen Ost und West und ein Machtpoker zwischen der sozialistischen Sowjetunion und den kapitalistischen Vereinigten Staaten brachten im Oktober 1962 die Welt an den Rand eines Atomkrieges. Die Kuba-Krise wurde zum Sinnbild des Kalten Krieges, der mit der Strategie eines atomaren Wettrüstens, in einer nuklearen Katastrophe zu enden drohte. Nach dem Zerfall der UdSSR blieb Kuba zunächst sozialistisch. Heute duldet die Regierung unter Raúl Castro Privatwirtschaft auf der Insel. Der kubanische Staatschef hat gemeinsam mit dem US-Präsidenten Barack Obama den historischen Konflikt zwischen den Ländern beigelegt.

Der Film zeichnet den Verlauf der Kuba-Krise nach und zeigt die aktuelle Entwicklung im Verhältnis zwischen den USA und Kuba.

Filmskript: Kuba

Kuba

Kapitelübersicht:

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USA-Kuba: Das Ende einer langen Feindschaft

00:00 – 03:25

Nach über 50 Jahren Feindschaft zwischen den USA und Kuba nehmen die beiden Staaten 2015 die diplomatischen Beziehungen wieder auf. Die USA lockern das Wirtschaftsembargo, das sie 1962 als Reaktion auf die Enteignung von US-Firmen durch die Revolutionsregierung unter Fidel Castro verhängt haben.

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Kuba zwischen den Supermächten USA und UdSSR

03:25 – 05:35

Die Sowjetunion und Kuba werden Partner im Kalten Krieg. Die USA unterstützen die sogenannte „Invasion in der Schweinbucht“, um die Revolutionsregierung Kubas zu beseitigen. Die Invasion scheitert. Kurze Zeit später stationiert die Sowjetunion Atomraketen auf Kuba.

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Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg

05:35 – 08:13

Nachdem US-Aufklärungsflugzeuge Atomraketen-Stellungen auf Kuba entdeckt haben, beginnt eine Krisendiplomatie zwischen den Regierungen in Moskau und Washington. Im Krisenstab um den US-Präsidenten John F. Kennedy gibt es einige Befürworter für eine Invasion Kubas. Doch diese birgt das Risiko eines Atomkriegs…

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Die Kuba-Krise spitzt sich weiter zu

08:13 – 13:55

Die USA verhängen am 24.Oktober 1962 eine Seeblockade über Kuba und versetzen ihre Atomraketen und Langstreckenbomber in höchste Alarmbereitschaft. Es folgt eine Konfrontation zwischen USA und UdSSR, die als die gefährlichste Phase des Kalten Krieges angesehen wird. Die Weltöffentlichkeit fürchtet einen Atomkrieg. In geheimer Diplomatie erzielen Vertreter der Supermächte eine politische Einigung.

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Kuba im Aufbruch

13:55 – Ende

Mit der Öffnung Kubas und der Einführung marktwirtschaftlicher Strukturen ändert sich das Leben auf der Insel rasant.