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Sendungsinhalt: Was glaubst du denn?

„Es ist ein Teil meiner Identität - Zweifel gehören dazu.“ Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen. Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.

Was glaubst du denn?

Kapitelübersicht:

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Einführung – „das ist mir wichtig!“

00:00 – 02:08

Drei Jugendliche und drei Religionen, Was verbindet Patric, Laila und Boris und worin unterscheiden sie sich? Für Boris ist die jüdische Religion Teil seiner Identität, der katholische Priesteranwärter Patric will sein Leben Gott widmen und die Muslimin Laila hat sich entschieden als Zeichen ihres Glaubens ein Kopftuch zu tragen.

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Der Weg zum Glauben

02:08 – 09:50

Patric ist in der katholischen Kirche verwurzelt, hat schon früh Verantwortung übernommen und in der Gemeinde mitgearbeitet. Laila hat durch ihre Mutter die Grundlagen des islamischen Glaubens vermittelt bekommen. In der Oberstufe hat sie entschieden ein Kopftuch zu tragen, ihre Freundin musste sich erst daran gewöhnen. Boris hat mit 12 Jahren das Judentum für sich entdeckt. Für ihn ist es Teil seiner Identität und Kultur und er versucht seinen Glauben aktiv zu leben.

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Patric will Seelsorger werden

09:50 – 11:36

Patric befindet sich in der Ausbildung zum katholischen Priester. Das Studium gefällt ihm und trotz aller Fragen und Zweifel, die ihn umtreiben, ist er sich sicher: Seelsorger ist sein Traumberuf. Er weiß, dass große Herausforderungen auf ihn zukommen und dass die Betreuung einer Gemeinde ihm theologisch und persönlich viel abverlangen wird.

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Das Gebet und das Bekenntnis zum Glauben

11:36 – 18:41

Laila geht häufig in die Moschee und betet auch regelmäßig zu Hause. Die religiösen Rituale geben ihr Halt und lassen sie konzentrierter durch den Alltag gehen. Für Laila bedeutet das Gebet Verbundenheit mit Gott. Für Boris gehören Religion und Gemeinschaft zusammen. Das spürt er deutlich, wenn er mit seiner Gemeinde zusammen Feste feiert, zum Beispiel das jüdische Purimfest. Patric bekennt sich immer wieder entschlossen zu seinem Glauben und legt bei einem Gottesdienst auch öffentlich Zeugnis ab, über seinen Wunsch Priester zu werden.

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Laila und die Auseinandersetzung mit Vorurteilen

18:41 – 20:43

Seit Laila ein Kopftuch trägt, muss sie sich häufig mit Vorurteilen auseinandersetzen. Das ärgert sie manchmal, meist aber nimmt sie es mit Humor. Sie wünscht sich mehr Toleranz in der Gesellschaft und offene Gespräche mit anderen über ihren Glauben. Ihre Freundin unterstützt sie dabei selbstbewusst zu ihrer Religion zu stehen, auch wenn sie ihren Glauben nicht teilt.

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Jüdisch sein in Deutschland

20:43 – 21:55

Boris ist sich der antisemitischen Geschichte Deutschlands sehr bewusst. Gedenkstätten, wie die „Stolpersteine“, Tafeln im Straßenpflaster, die an ermordete Juden der Stadt erinnern, machen ihn nachdenklich. Persönlich ist er bisher kaum mit Antisemitismus konfrontiert worden, betont aber, dass er die Erinnerung an den Holocaust sehr wichtig findet und aktuelle Entwicklungen genau beobachtet werden müssen.

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Freundschaften und Gemeinschaft

21:55 – Ende

Laila, Patric und Boris sind froh, dass sie gute Freunde haben, in und außerhalb ihrer Religionsgemeinschaften. Gemeinsam machen sie Sport oder Musik und tauschen sich untereinander aus. Sie versuchen die Werte ihrer Religion auch im Alltag zu leben. Solidarität und Mitgefühl sind Werte, die in Islam, Christentum und Judentum gleichermaßen eine zentrale Rolle spielen. Bei Festen kann die religiöse Zugehörigkeit intensiv gelebt werden. Die „Jewrovision“ ein großer jüdischer Tanz- und Musikwettbewerb gehört für Boris zu den Höhepunkten des Jahres.