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Sendungsinhalt: Plötzlich ist man wer: Neonazi!

Wer bin ich und wer will ich sein? Bin ich anders? Bin ich „normal“? Wie kann ich „Ich“ sein? Fragen, die Jugendliche sich bei ihrer Selbstfindung stellen, und die im Zusammensein mit anderen brisant werden können – in der Schule, bei Freunden, in den sozialen Netzwerken und in der Familie. Jugendliche, die als irgendwie anders empfunden werden, bewegen sich in einem Spannungsfeld. Sie können im positiven Sinn als „besonders“ gelten, werden oft toleriert, aber auch ignoriert, ausgegrenzt oder gemobbt. In „Ich und die anderen“ begleitet die Kamera Jugendliche bei ihrer Suche nach einer eigenen Identität. Wer wir sind, wird immer eine Frage sein, nie eine Antwort.

Plötzlich ist man wer: Neonazi!

Kapitelübersicht:

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Einstieg in die Neonazi-Szene

00:00 – 01:37

Heidi, Gunnar, Felix, Klaus und Benedikt waren früher Neonazis. Ihre Beweggründe und Geschichten sind unterschiedlich, aber alle fünf wurden angezogen von den Parolen und dem scheinbaren Gemeinschaftsgeist, der ihnen von den Rechtsradikalen vorgegaukelt wurde. Die Probleme, die die Jugendlichen zu Hause und in der Schule haben, schienen hier keine Rolle zu spielen.

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Probleme mit der Familie und in der Schule

01:37 – 06:28

Felix hat Probleme in der Schule, Ärger mit den Eltern und treibt sich auf der Straße herum. Dabei macht er erste Bekanntschaft mit Kleinkriminalität. Benedikt lernt die Naziparolen schon zu Hause kennen. Seine Familie ist rechtsradikal und der Junge bekommt zum ersten Mal Anerkennung, als er eine Hakenkreuzfahne in seinem Zimmer aufhängt.

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Ideologie und Gewalt

06:28 – 13:27

Felix trägt T-Shirts mit Neonazi-Symbolen, um seine Eltern zu provozieren. Immer tiefer taucht er in die Szene ein und entfernt sich innerlich von seiner Familie. In der Schule versucht er sich mithilfe von Gewalt Respekt zu verschaffen. Auch Klaus hat sich schon früh für Gewalt entschieden, um Anerkennung in der Szene zu bekommen. Neben der Gewalt spielt auch die rechtsradikale Ideologie eine wichtige Rolle. Felix verbreitet Aufkleber und Graffitis mit Nazi-Parolen.

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Musik und Propaganda

13:27 – 17:28

Musik spielt eine wichtige Rolle in der Neonaziszene. Die Texte der Lieder sind menschenverachtend, transportieren Feindbilder und vermitteln den Fans dabei ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Geködert werden die Jugendlichen mit kostenlosen Konzerten, auf denen CDs und Flyer verteilt werden. Die Konzerte dienen der Rekrutierung neuer Mitglieder.

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Die Neonaziszene

17:28 – 22:22

Alkohol und Drogen spielen bei den Zusammenkünften in der Szene eine wichtige Rolle. Die Mitglieder der Gruppen verbringen viel Zeit miteinander. Gemeinsam werden Pläne entwickelt, um dem Staat, der demokratischen Gesellschaft und angeblichen Feinden zu schaden. Die ideologische Arbeit, auch in den sozialen Netzwerken spielt eine wichtige Rolle. Einige Gruppenmitglieder spezialisieren sich auf Propagandaaktivitäten.

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Gefängnis und Neubeginn

22:22 – 26:37

Erst die radikale Trennung von der Szene löst bei Felix und den anderen einen Umdenkprozess aus. Eine Gefängnisstrafe öffnet schließlich Felix Blickwinkel. Er kommt in Kontakt mit Flüchtlingen, die in Abschiebehaft sitzen und lernt so zum ersten Mal ganz andere Sichtweisen und Schicksale kennen. Er distanziert er sich von der Neonazi-Ideologie.

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Aufklärungsarbeit

26:37 – Ende

Heute geht Felix in Schulen und versucht dort mit seiner Geschichte Aufklärungsarbeit zu leisten. Und auch die anderen Protagonisten haben sich mittlerweile von der Szene abgewandt. Aussteiger-Organisationen haben ihnen dabei geholfen. Sie alle verbindet nun die Überzeugung, dass Gewalt keine Lösung ist und der Wunsch Jugendliche von der rechten Szene fernzuhalten.