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Philosophische Gedanken mit Richard David Precht

Kapitelübersicht:

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Freiheit

00:00 – 03:03

Im 18. Jahrhundert war Freiheit das Lieblingswort der Philosophen. Damals wurde Freiheit mit Glück gleichgesetzt. Je größer die Freiheit, desto größer das Glück. Doch in der heutigen Konsumgesellschaft erfahren wir: Die größtmögliche Freiheit bringt nicht das größtmögliche Glück, denn mit der Freiheit geht die Unfreiheit einher – die Qual, Entscheidungen zu treffen.

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Leistung

03:03 – 06:14

Nicht alle Menschen leisten gleich viel. Wäre es da nicht fair, jeden nach seiner persönlichen Leistung zu bezahlen? Doch die individuelle Leistung zu bewerten, ist schwierig. In einem Gedankenexperiment kann man die Frage stellen: Welche Folgen hätte es, wenn jeder nach seinen Leistungen bezahlt würde?

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Angst

06:14 – 09:32

Nachts im Wald fürchten sich viele Menschen, doch eigentlich lauern dort heute kaum noch Gefahren. Autofahren ist viel gefährlicher, macht uns aber keine Angst. Wie kommt das? Wir bewerten Gefahren nicht rational. Unsere Gefühle und Instinkte sind uralt und sicherten unser Überleben. Wären unsere Gefühle vernünftig, würden sie die echten Gefahren richtig einschätzen.

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Verantwortung

09:32 – 12:32

In heutigen Krisenzeiten soll der Mensch Verantwortung übernehmen – für den Weltfrieden, das Weltklima und die Weltfinanzwirtschaft. Obwohl wir alle guten Argumente längst kennen, klappt es nicht. Die Reichweite unseres Verantwortungsgefühl ist offensichtlich begrenzt und gilt vor allem unseren nahen Angehörigen. Verantwortungsgefühl für die gesamte Menschheit ist uns von Natur aus nicht gegeben.

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Das Gute

12:32 – 15:42

Ist der Mensch von Natur aus gut? Viele Wissenschaftler bestreiten das. Aber ist unsere Moral nur ein Anstrich unserer bösen Natur? Was treibt Menschen, Gutes zu tun ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Gehirnforscher haben herausgefunden, dass Gutes zu tun unserem Gehirn genauso viel Spaß macht wie Essen oder Sex.

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Glück

15:42 – 18:52

Was ist Glück? Für Eltern sind Kinder das größte Glück. Wenn man genauer nachfragt, sagen sie aber auch, das Zusammensein mit Kindern sei fast so anstrengend wie Putzen. Dennoch sind Kinder Glück, denn sie erfüllen uns. Glück ist mehr als die Summe seiner Teile.

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Identität

18:52 – 22:03

Wer sind wir? Früher bestimmte die Herkunft unsere Identität, später die Klassenzugehörigkeit. Im 20. Jahrhundert verwischten die Gegensätze. Im Zeitalter der Medienrevolution gibt es nichts mehr, was unsere Identität verbindlich festlegt. Es wird kopiert bis zum Umfallen. Wir sind das, was wir vorgeben zu sein.

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Eigentum

22:03 – 25:12

Viele Menschen definieren sich durch ihr Eigentum. Wenn wir etwas erwerben, dann färben wir es mit unserem Ego. Je kleiner unser Ego, desto größer die Lust am Besitz. Doch die Lust währt nicht lange, denn es ist der Kauf, der uns erfüllt und nicht der Besitz. Um sein Ego zu erweitern, gibt es eine bessere Möglichkeit: das Erwerben von Sympathien.

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Krieg

25:12 – Ende

Liegt Krieg in der menschlichen Natur? Viele Biologen denken so. Aber Krieg hat weniger mit Aggression zu tun als vielmehr mit Kontrolle und Planung. Manipulation und Misstrauen sind Auslöser für Kriege. Sie entstehen häufig aus der Angst, selbst angegriffen zu werden. Um Krieg zu vermeiden, müssen wir uns unserer Ängste bewusst werden.