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Sendungsinhalt: Kenia: Kampf ums Wasser

Durch den Klimawandel kommt es in Kenia immer häufiger zu extremer Dürre. Die Massai führen einen aussichtslosen Kampf um Weideland und Wasser für ihre Rinder. Denn das ohnehin spärliche Wasser wird über Pipelines zu Farmen geleitet, auf denen Rosen, Nelken und andere Blumen für den Export gezüchtet werden. So beziehen Großabnehmer in Deutschland Blumen für den Muttertag aus Kenia, während 40 Prozent der Kenianer keinen Zugang zu Trinkwasser haben.

Die Menschen im Nordosten von Kenia sind seit vielen Jahren auf die Lebensmittellieferungen ausländischer Organisationen angewiesen. Statt für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen zu können, werden die früher unabhängigen Bauern zu Almosenempfängern der westlichen Welt degradiert. Nachhaltige Hilfe, wie die Organisation Help Age International sie fordert, ist gefragt, d.h. langfristige Projekte, bei denen die Einheimischen selbst Lösungswege entwickeln.

Filmskript: Kenia: Kampf ums Wasser

Kenia: Kampf ums Wasser

Kapitelübersicht:

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Hunger ist Alltag

00:00 – 05:17

Hunger ist alltäglich in dem kleinen Dorf Kataboi, im Norden Kenias. Während die Menschen früher Kamele und Lämmer besaßen, die sie in der Regenzeit melken und in der Trockenzeit schlachten konnten, sind sie heute von Lebensmittellieferungen abhängig.

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Wasser für Blumen

05:17 – 12:03

Durch den Klimawandel kommt es in Kenia immer häufiger zu extremer Dürre. Wasser ist zwar vorhanden, doch es wird Bauern und Nomaden vorenthalten und durch Pipelines in Blumenfarmen geleitet. Tausende Blumen werden dort für den Export gezüchtet: So beziehen Großabnehmer in Deutschland Blumen für den Muttertag aus Kenia, während 40 Prozent der Kenianer keinen Zugang zu Trinkwasser haben.

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Nachhaltige Hilfe

12:03 – Ende

Durch Lebensmittellieferungen alleine kann der Hunger in Kenia nicht überwunden werden; nur nachhaltige Hilfe wird auf Dauer Erfolg haben, so Peter Ekei Lokoel von der Organisation Help Age International. Lokoel setzt sich für langfristige Projekte ein, bei denen die Menschen selbst Lösungswege entwickeln, um der Hungerspirale zu entkommen.