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Sendung: GG 19 - 19 gute Gründe für die Demokratie

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Artikel 1: "Adrenalin Flash". Ein grelles Horrorstück aus dem Fernsehgeschäft über die oft längst verspielte Würde des Menschen.

Ein schwarz vermummtes Überfallkommando überwältigt brutal eine Familie, verschleppt den Vater in den Keller, quält ihn und foltert seine Kinder. Was er nicht weiß: Die Fernseh-Kamera ist immer dabei. (08:26)

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Artikel 2: "Stehplatz". Ein Fall aus dem Obdachlosen-Milieu über die Freiheit der Person.

Ein junger Streifenpolizist muss nachts einen stadtbekannten Obdachlosen kontrollieren. Sein anfänglicher Ekel bei der Leibesvisitation wandelt sich zu Mitleid mit dem verwahrlosten Mann. Dieser reagiert nur mit einem Satz: "Ich bin frei." (06:18)

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Artikel 3: "Ladies First". Eine kabarettistisch-heitere und gleichzeitig realistische Szenenfolge über die Gleichberechtigung der Frau.

"Ladies first." Zwei erzkonservative Firmenpatriarchen lassen einer verzweifelten jungen Frau an der Fahrstuhltür den Vortritt – just nachdem sie sie eben noch im Vorstellungsgespräch abgelehnt haben, weil sie eine Frau ist. Als der Fahrstuhl steckenbleibt, wird die Frau in letzter Sekunde gerettet – nach dem Motto: "Frauen und Kinder zuerst". (05:41)

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Artikel 4: "Fremdes Kind". Ein ernsthaftes – obwohl fast anachronistisch wirkendes Plädoyer für die Glaubens- und Religionsfreiheit.

Die 18-jährige Johanna hat beschlossen, in ein Kloster einzutreten. Der Vater reagiert verständnis- und hilflos auf die Religiosität seiner Tochter, kann sie aber von ihrem Vorhaben nicht abbringen. (07:34)

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Artikel 5: "Der große Videoschwindel". Ein Gespräch über den irrwitzigen Medienalltag als Kommentar zur Meinungsfreiheit.

Ein bekannter Journalist wird wegen gefälschter Reportagen angeklagt. Nach einem Schlagabtausch mit Richter und Staatsanwältin droht er, sich an die Öffentlichkeit zu wenden. Doch dann schließt der Richter Publikum und Presse aus … (08:30)

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Artikel 6: "Alles wird gut". Wie leichtfertig eine Familie zerstört werden kann – trotz des Schutzes der Ehe und Familie.

Die sechsjährige Nina kommt zu Pflegeeltern, weil eine übereifrige Nachbarin Kindermissbrauch wittert und die Behörden informiert. Als Verdacht endlich ausgeräumt werden kann, darf das Kind wieder nach Hause – doch die einst glückliche Familie ist fast zerstört. (08:18)

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Artikel 7: "Die Lehrerin". Eine Auseinandersetzung mit Fragen der Toleranz als Beitrag zur Freiheit im Schulwesen.

Die neue Deutschlehrerin trägt ein Kopftuch. Bei ihren Schülern stößt sie auf Spott und Ablehnung, von Seiten der Schule erhält die gebürtige Iranerin kaum Unterstützung. An die Stelle der Stoffvermittlung im Unterricht tritt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen. (05:15)

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Artikel 8: "Nie wieder". Eine anrührende, aber gar nicht sentimentale Betrachtung zur Versammlungsfreiheit.

Eine alte Dame demonstriert einen langen Tag mutterseelenallein zwischen den Touristenströmen vor dem Reichstag, scharf beobachtet vom Wachpersonal. Doch gegen Ende des Tages erhält sie unerwartet Solidarität und Unterstützung. (05:13)

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Artikel 9: "Human Resources". Eine Groteske zum Thema Arbeitslosigkeit und zum Recht auf Vereinigungs- und Streikfreiheit.

Nach einem missglückten Selbstmordversuch tritt ein arbeitslos gewordener Arbeitsvermittler in Streik: Er weigert sich, nicht zu arbeiten und besetzt seinen ehemaligen Arbeitsplatz. So wird der Erfinder der "Kampfarbeit" zum Vorbild für alle Arbeitswilligen, die ihm nacheifern, und außerdem zum Sonderbeauftragten der Bundesregierung. (07:43)

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Artikel 10: "Mein Städtchen". Eine hinterhältig-gemütliche Dorfgeschichte zum Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis.

Der Briefträger eines kleinen Städtchens in Schwaben weiß so ziemlich alles über seine Kunden – aus erster Quelle, denn Briefe lassen sich nunmal leicht öffnen. Und das macht der Postbote recht ungeniert. (09:45)

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Artikel 11: "Schöner Wohnen". Eine heitere Story um ein Paar und das Recht auf Freizügigkeit.

Ein junges taubstummes Pärchen kauft einem schmierigen Makler ein Haus im Grünen ab. Doch während der Makler glaubt, die beiden mit dem schwer vermittelbaren Objekt übers Ohr gehauen zu haben, haben die ihre ganz eigenen Motive für den Kauf. (08:38)

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Artikel 12: "Der Traumjob". Ein im Endeffekt verblüffendes Vorstellungsgespräch als Diskussions-Beitrag zur freien Wahl des Berufes.

Eine junge Akademikerin beim Vorstellungsgespräch in einer großen Firma. Sie ist nervös, etwas unsicher, bekommt die üblichen Fragen gestellt – und hat den Job. Doch der sieht anders aus, als es das Gespräch vermuten lässt … (06:57)

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Artikel 13: "Kindersicherung". Eine spannungsvolle Situation und eine erschütternde Lösung: Gedanken zur Unverletzlichkeit der Wohnung.

Mitarbeiter des Jugendamtes versuchen in eine völlig verwahrloste Wohnung zu kommen, in der ein achtjähriger Junge und dessen drogenabhängige Mutter leben. Der Junge schafft es, den Männern die Tür vor der Nase zuzuknallen. Die kommen nun in Begleitung der Polizei wieder. (04:47)

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Artikel 14: "Kaspars Erbe". Die spöttisch erzählte Lebensgeschichte eines Vatermörders als Stoff zum Thema Eigentum und Enteignung.

Kaspars reiche, adelige Eltern versuchen vergebens, einen würdigen Nachfolger aus ihm zu machen. Er geht der Arbeit aus dem Weg und wartet lieber auf sein Erbe. Als der Vater ihm einen Strich durch die Rechnung machen will, beschleunigt Kaspar mit Gewalt seinen Weg zur Erbschaft. (05:30)

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Artikel 15:"Piet Melzer". Eine zynische Zukunftsperspektive zu den Naturschätzen in den Hoden eines jungen Mannes.

Nahe Zukunft. Die Nachricht, dass ihr Sohn laut genetischem Test besonders lebenstüchtiges Sperma haben wird, ist nicht nur für die schwangere Frau Melzer interessant, denn lebenstüchtiges Sperma ist ein wertvolles wirtschaftliches Gut. Grund genug also für den Staat, sich den Embryo noch im Mutterleib auf schonungslose Weise für zukünftige Zwecke zu sichern. (08:36)

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Artikel 16: "Geschichte eines Abends". Eine sehr realistisch-tragische Geschichte aus dem Alltag zum Thema Asyl.

Die junge Aurélie ist aus dem Kongo geflohen und lebt seit mehreren Jahren illegal in Deutschland. Als ihr deutscher Freund bei einem Autounfall schwer verletzt wird, entscheidet sie sich, auf Polizei und Krankenwagen zu warten – und riskiert damit die Abschiebung in ihr Heimatland. (07:52)

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Artikel 17: "Der Petent". Eine Fülle skurriler Beobachtungen und die Erkenntnis, dass Bürger viel mehr Rechte haben als sie wahrnehmen.

Verdreckte Straßen, fehlende Halfpipes, zu wenig Kinderbetreuungsplätze – vergeblich versucht ein Mann seine Mitbürger aufzustacheln, damit sie sich über das beschweren, was ihnen missfällt. (06:38)

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Artikel 18: "Abspann oder Der Held der Stunde"

Artikel 18 ist es leid, dass er eigentlich nie gebraucht wird. In Person eines übergewichtigen Herrn mit 50er-Jahre-Charme wettert er vor der Kinoleinwand – und steigt herunter zu den Zuschauern ins richtige Leben. (08:02)

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Artikel 19: "Sieg für S.".

Einem Imbissbuden-Besitzer wird ohne Angabe von Gründen die Konzession entzogen. Er legt Widerspruch ein – und geht den sehr langen Weg durch die Instanzen. (10:15)

GG 19 - Reihenfolge im Film

Art. 18 – Verwirkung von Grundrechten
Art. 19 – Einschränkung von Grundrechten
Art. 5 – Meinungs- und Pressefreiheit
Art. 6 – Ehe, Familie, nichteheliche Kinder
Art. 7 – Schulwesen
Art. 11 – Freizügigkeit
Art. 16 – Ausbürgerung, Auslieferung, Asylrecht
Art. 13 – Unverletzlichkeit der Wohnung
Art. 2 – Freiheitsrechte
Art. 8 – Versammlungsfreiheit
Art. 14 – Eigentum, Erbrecht, Enteignung
Art. 15 – Sozialisierung
Art. 9 – Vereinigungsfreiheit
Art. 17 – Petitionsrecht
Art. 12 – Freiheit der Berufswahl
Art. 4 – Glaubens- u. Bekenntnisfreiheit
Art. 3 – Gleichheit vor dem Gesetz
Art. 1 – Schutz der Menschenwürde
Art. 10 – Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis