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Eine Welt im Pfefferrausch: in der Antike wie im Mittelalter, bei den Römern wie an deutschen Fürstenhöfen. Man opferte Städte, Gold und Soldaten, um in den Besitz dieser Kostbarkeit zu gelangen. Alles wurde übertrieben gewürzt, besonders Pfeffer durfte in keinem Gericht fehlen. In Rom war man geradezu pfeffersüchtig – das kann man dort heute noch in einem Restaurant mit antiker Küche probieren. Pfeffer ist das beliebteste Gewürz bis heute. In Deutschland verbrauchen wir pro Jahr 17.500 Tonnen, mehr als ein halbes Pfund pro Kopf.
© Text: WDR
