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Pfeffer gehört dazu

Eine Welt im Pfefferrausch: in der Antike wie im Mittelalter, bei den Römern wie an deutschen Fürstenhöfen. Man opferte Städte, Gold und Soldaten, um in den Besitz dieser Kostbarkeit zu gelangen. Alles wurde übertrieben gewürzt, besonders Pfeffer durfte in keinem Gericht fehlen. In Rom war man geradezu pfeffersüchtig – das kann man dort heute noch in einem Restaurant mit antiker Küche probieren. Pfeffer ist das beliebteste Gewürz bis heute. In Deutschland verbrauchen wir pro Jahr 17.500 Tonnen, mehr als ein halbes Pfund pro Kopf.

  • ein umgekippter Sack mit Pfeffer (Rechte: BR)In der Antike und im Mittelalter wurde alles übertrieben gewürzt.
  • eine Gewürzwaage mit Pfeffer (Rechte: WDR)

    Pfeffer wurde mit Gold aufgewogen.

  • ein Steinmörser mit Pfeffer (Rechte: WDR)

    Früher wurde Pfeffer im Mörser zerstoßen.

  • ein Gewürzlager (Rechte: WDR)

    Die Deutschen verbrauchen pro Jahr mehr als ein halbes Pfund Pfeffer pro Kopf.

  • eine Pfeffermühle (Rechte: WDR)

    Erst seit ca. 130 Jahren gibt es Pfeffermühlen.