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Piper nigrum heißt die rankende Pfeffer-Liane. Schwarzer und weißer Pfeffer stammen von derselben Pflanze. Lässt man die Früchte ausreifen und befreit sie vom Fruchtfleisch, dann bleibt nur der weiße Kern übrig. Erntet man die Beeren vor der vollen Reife und lässt sie trocknen, werden sie schwarz und runzelig. Ursprünglich gibt es den Piper nigrum nur an der "Pfefferküste" in Südindien, heute wird er in vielen tropischen Ländern angebaut. "Geh doch hin, wo der Pfeffer wächst", forderte man schon im Mittelalter lästige Mitmenschen auf. Sie sollten verschwinden in einem unvorstellbar fernen Land, aus dem es keine Wiederkehr gab.
© Text: WDR
