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Sendungsinhalt: Geschichte Südafrikas - Folge 1

  • Die Ankunft der VOC-Gesandten verändert das Leben am Kap. Drei Khoi schauen am Strand auf ein Segelschiff am Horizont; Rechte: WDR
  • Das Gemälde zeigt die niederländischen Siedler unter Führung von Jan van Riebeek bei einem Treffen mit den Bewohner des Kaps, den Khoi. Niederländer tauschen Kupfer und Tabak gegen das Vieh der Khoi; Rechte: WDR

1652 landen niederländische Schiffe unter der Führung von Jan van Riebeeck am südafrikanischen Kap. Im Auftrag der Vereinigten Ostindischen Kompanie (VOC) gründen sie eine Versorgungsstation für die Schiffe, die zwischen Ostindien und den Niederlanden verkehren. Die Versorgungsstation wächst schnell. Die niederländischen Gesandten bauen eine Festung, legen Gärten an und handeln mit den am Kap lebenden Nomadenvölkern Khoi und San um deren Vieh.

Der Bedarf an Arbeitskräften ist groß. Er wird durch Sklaven aus Angola, Mosambik, Madagaskar und aus Ostindien gedeckt. Jan van Riebeeck fordert aus den Niederlanden Siedler an, die am Kap Land erhalten, um Getreide für die Station anzubauen. Mit diesen sogenannten Freibürgern entsteht eine neue Gruppe von Weißen am Kap – ein wichtiger Schritt von der Versorgungsstation zur dauerhaften Kolonie ist getan. Die Siedler dringen immer weiter ins Hinterland vor und verdrängen die Einheimischen, die Völker der Khoi und San.

1795 übernehmen die Briten die Vorherrschaft über die Kapkolonie und viele niederländisch-stämmige Siedler ziehen in Richtung Osten.