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Unterricht: Überleben

Dauer der 6. Sendung: 30 Minuten

Empfohlene Ausschnitte

11.30 – 16.00 Minute: Zionismus und Staatsvision: Die Affäre Dreyfus, Theodor Herzl und David Ben Gurion.

19.30 – 26.30 Minute: Vom Weltkriegshelden zum Untermenschen: Die Vernichtung der Juden durch die Nazis.

Unterrichtsmaterialien

Als Begleitmaterialien stehen zur Verfügung:

  • Timecodes
  • Ereignisse aus der jüdischen Geschichte
  • Infoblatt »Zionismus« mit drei Referatsthemen
  • Quellenarbeit: Gründe des Antisemitismus
  • Gruppenprojekt: Wandzeitung zum 110. Jahrestag des Zionistischen Kongresses, dazu Input für die Redaktion

Hinweise für den Einsatz im Unterricht:

Im 19. und 20. Jahrhundert überschlagen sich die Ereignisse. Es entstehen der Zionismus und die Vision zur Gründung eines Staates Israel. Mit dem Zionismus kommt zum ersten Mal ein politischer Aspekt in der Geschichte der Juden zum Tragen. Die Bedeutung der Dreyfus-Affäre ist dabei besonders zu beachten.

  • Der Phlosoph Moses Mendelssohn trat für die Emanzipation der Juden ein. Rechte: WDR
  • Mahnmal in der israelischen Gedenkstätte Yad Vaschem. Rechte: pa/zb/dpa
  • Polizei bewacht die Berliner Synagoge. Rechte: dpa

Struktur des Unterrichts

  • Beginn mit dem ersten Filmausschnitt, der sich mit der Dreyfus-Affäre und den Gedanken Theodor Herzls beschäftigt.
  • Im Vorgriff auf mögliche Referatsthemen sollen in der Diskussion die Zusammenhänge des Wirkens von Herzl mit der späteren Staatsgründung geklärt werden.
  • Der zweite Filmausschnitt befasst sich mit dem offenen, brutalen Antisemitismus. Die Schüler/innen haben die Aufgabe, die Entwicklung des Antisemitismus aus dem 19. Jahrhundert heraus abzuleiten.
  • Das Projekt "Wandzeitung" soll die Arbeitsergebnisse aus den beiden vorangegangenen Themen praktisch und kreativ umsetzen. Hierzu ist vor allem eine verantwortliche Redaktion notwendig.

Empfohlene inhaltliche Schwerpunkte und Ziele

Sind die nicht auch selbst schuld?

Der gewählte Ausschnitt eignet sich besonders gut, diese Konstante in der jüdischen Geschichte zu erkennen und danach zu fragen, ob ihr ein bestimmtes Muster zugrunde liegt. Dabei wird auch die Frage berührt, ob die jüdische Bevölkerung eine Mitschuld trägt an der sich wiederholenden Vertreibung und Verfolgung – ein Klischee, das auch heute noch als ernst gemeintes Argument herhalten muss (vgl. etwa die Affäre um den damaligen FDP-Politiker Jürgen Möllemann im Bundestagswahlkampf 2002, in dem er "den Juden" unterstellte, sie seien für die in Teilen der Bevölkerung vorhandene antisemitische Gesinnung selbst verantwortlich).

Weitere Informationen zur Sendung

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