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Dauer der 3. Sendung: 30 Minuten
0.51 – 12.00 Minute: Maimonides, Spanien, Marokko, Ägypten
19.30 – 25.10 Minute: Dona Gracia und ihr langer Weg zurück (mit Einschub zu Martin Luther – 24.15–25.15 Minute)
Als Begleitmaterialien stehen zur Verfügung:
Die Tatsache, dass Juden als "Vermittler" zwischen Christen und Moslems willkommen sind (unter anderem als Übersetzer und Vermittler von Bildung), sollte hervorgehoben werden. Im 13. Jahrhundert gelten sie als Feinde der Christenheit, "Jünger des Teufels", "Inbegriff des Geistes", Menschen, denen man nicht vertrauen kann, die, notfalls mit Zwang, konvertieren müssen.
Insgesamt muss davon ausgegangen werden, dass die Personen Maimonides und Dona Gracia gänzlich unbekannt sind.
Luther als Reformator und seine Rolle in der Reformation muss als bekannt vorausgesetzt werden. Dieser Filmabschnitt ist leider sehr knapp gehalten und sollte unbedingt vertieft werden (zum Beispiel Referat, Lehrervortrag).
Kartenarbeit: Es empfiehlt sich, zum besseren Verständnis Karten heranzuziehen (Atlas-Arbeit), gegebenenfalls die Fluchtreise von Maimonides oder Dona Gracia (vgl. dazu Karte im Film) nachzuzeichnen (die Karte ist durch Stoppen des Films mithilfe des Zeitraffers genau nachzuverfolgen).
Blüte und Niedergang des spanischen Judentums. Maimonides und Dona Gracia stehen für beides. Die spanischen Juden heißen die Muslime, die Spanien erobern, als Befreier willkommen. Juden sind anerkannte Gelehrte, Reisende und Kaufleute. Die Situation kippt dramatisch, als die spanischen Könige sich das Land zurückerobern. Das jüdische Muster von Flucht – Ansiedlung – Anpassung – Verfolgung – Flucht beginnt erneut.
Luther ein Judenhasser – dieses Kapitel berührt die evangelischen Christen immer noch in peinlicher Weise. Hier besteht für die Schüler/-innen die Möglichkeit, einen dramatischen Sinneswandel eines der führenden Intellektuellen Europas nachzuvollziehen.
