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Sendungsinhalt: Halbmond und Kreuz

  • Szenenbild mit Darstellerin der Doña Gracia, mittelalterlich gekleidet mit auffälliger Kopfbedeckung. Doña Gracia war eine einflussreiche Frau in Europa; Rechte: WDR

Im frühen Mittelalter dringt der Islam auch in den Süden Europas vor. Die Juden arrangieren sich in Spanien mit den neuen Machthabern. Zum ersten Mal seit langem leben sie wieder in einem kulturellen und wirtschaftlichen System in friedlicher Koexistenz. Das Zusammentreffen mit dem Islam beeinflusst sie nachhaltig. Doch die Zeiten sind nicht immer friedlich. Es kommt zu Übergriffen auf die jüdische Bevölkerung.

Als die Christen das Land von den Muslimen zurückerobern, werden sie zunächst von den Juden als Befreier begrüßt. Doch die christlichen Könige Ferdinand und Isabella führen die Inquisition in Spanien ein. 1492 verlassen Hunderttausende Juden ihr Heimatland. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe ziehen sie durch ganz Europa. Aufgrund ihrer Kenntnisse mehrerer Sprachen und Kulturen sind sie auch in ihrer christlichen Umgebung gefragt.

Für einige wird die islamische Metropole Konstantinopel, das heutige Istanbul, zum sicheren Hafen. Hier können sie endlich wieder ihren jüdischen Glauben leben.

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