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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Das Foto zeigt eine Gruppe Menschen, die durch eine Wüstenlandschaft zieht. Rechte: WDR

Der Film stellt die Anfänge des jüdischen Volkes dar, wie sie im Alten Testament geschildert werden: Er zeigt die Zeit vom Auszug der Juden aus Ägypten (circa 1400 vor Christus) bis zu ihrem Neubeginn in Jerusalem nach der babylonischen Gefangenschaft (circa 500 vor Christus). Und er schildert den Mythos vom Exodus, dem Weg ins "Gelobte Land". Die erste jüdische Nation entsteht. Mit der Zerstörung des Tempels und dem darauf folgenden Exil brechen harte Zeiten für das jüdische Volk an. [mehr]

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Das Foto zeigt die mit Blattgold verzierte Kuppel des Felsendomes. Rechte: WDR

Die Unabhängigkeit Judas dauert nur kurze Zeit: Bald schon wird das Land wieder zum Spielball der Großmächte. Auf Alexander den Großen und seine Erben folgen die Römer. Im Jahr 70 nach Christus schlagen sie einen jüdischen Aufstand nieder, nehmen Jerusalem ein und zerstören den Tempel. Damit verliert das Judentum sein religiöses Zentrum: Das Volk wird in alle Welt, in die Diaspora, zerstreut. Die Juden müssen neue Glaubensfundamente finden: Sie werden zum Volk der Schrift. [mehr]

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Vier Reiter auf ihren Pferden in mittelalterlicher Kleidung. Rechte: WDR

Im frühen Mittelalter dringt der Islam auch in den Süden Europas vor. Die Juden auf der iberischen Halbinsel arrangieren sich mit den neuen Machthabern. Der Film zeigt am Beispiel der Situation der Juden in Marokko (Fes) – dem damaligen Zentrum der mittelalterlichen Welt – die radikale, einschneidende Veränderung ihrer Situation. [mehr]

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Eine jüdisches Paar, mittelalterlich gekleidet, schaut ängstlich aus dem Fenster. Rechte: WDR

Jüdisches Leben in Europa im frühen Mittelalter: Juden und Christen leben zunächst friedlich miteinander. Doch bald schon gewinnen Vorurteile die Oberhand. Es kommt zu Judenverfolgungen während der Kreuzzüge und der Zeit der Pest. Die Entstehung und Bedeutung des ashkenasischen Judentums in Deutschland wird eingehend behandelt. [mehr]

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Das Foto zeigt eine alte Tora-Rolle. Rechte: WDR

Nach Verfolgungen und Pogromen wandern viele deutsche Juden nach Tschechien und Polen aus. Im 16. Jahrhundert leben sie dort in relativer Freiheit. Sie haben eigene Stadtrechte und eine eigene Verwaltung. In den Gassen um die Synagogen leben Juden auf engstem Raum. Denn nach religiösem Gesetz darf ein Jude am Schabbat nicht mehr als tausend Meter zur Synagoge gehen. Die einzigartige Kultur des Ostjudentums entsteht. Mit eigenen Bräuchen, Jiddisch als eigener Sprache sowie eigener Musik: dem Klezmer. [mehr]

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Ein alter Eisenbahnwagen der Reichsbahn. Der Waggon steht auf Schienen, die über einem Abgrund enden.	Rechte: WDR

Der letzte Film der Reihe befasst sich mit dem latenten Antisemitismus im Europa des 19. Jahrhunderts (Dreyfus-Affäre), den Auswanderungswellen nach russischen Pogromen, der ultimativen Katastrophe (Judenvernichtung im Nationalsozialismus) und der Gründung des Staates Israel, in dem viele Juden ihre Heimat gefunden haben. [mehr]

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