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Mithilfe eines Lückentextes werden die zentralen Fakten des Filmes abgefragt. Die Schüler sollten während der Präsentation des Films relevante Punkte notieren können.
Als Vorbereitung eines Unterrichtsgesprächs dienen die Vertiefungsfragen, die die Hauptgesichtspunkte des Films aufgreifen:
Das Unterrichtsgespräch selbst soll thematisieren, von welchen Faktoren es abhängen kann, dass eine Religion in einer bestimmten Region Fuß fasst oder nicht. Wie sähe Europa heute aus, hätten bei Zülpich die Alemannen gewonnen?
Im Hinblick auf die Christianisierung lohnt ein Blick auf die beiden konkurrierenden Stämme der Franken und Alemannen: Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten hatten sie? Wie wäre die Geschichte verlaufen, hätte Chlodwig die entscheidende Schlacht verloren?
Ein Rollenspiel kann das Thema Christianisierung und germanischer Glaube wiederum von einer anderen Seite, der soziologisch-psychologischen her beleuchten: Wie könnte sich, ausgehend von Chlodwigs Franken, das Christentum weiter unter den Germanen verbreitet haben? Wie könnte es abgelaufen sein? Spielten bei der Überzeugungsarbeit eher innerlich-religiöse oder doch vor allem machtpolitische Gründe eine Rolle?
In einer Internet- oder Lexikonrecherche soll das Köln zur Zeit Chlodwigs, das Alltagsleben der Franken und Alemannen sowie die Christianisierung an der Wende von Antike zum frühen Mittelalter erforscht werden. Ziel ist es, ein Gespür für die Zeit und ihre Umstände zu bekommen. Die Recherche-Aufgaben könnten durch Verteilung auf einzelne Schülern oder Arbeitsgruppen auch noch weiter ausdifferenziert werden: Wie viele Menschen gab es eigentlich in Europa, wie schnell bewegte man sich fort, wie sah das religiöse Leben aus, wie verlief die Christianisierung in anderen Gebieten (etwa Britannien)?
© Text: Dr. Arndt Adje Both
