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Mithilfe eines Lückentextes werden die zentralen Fakten des Filmes abgefragt. Die Schüler sollten also während der Präsentation des Films die Möglichkeit haben, sich Stichworte zum Inhalt zu machen.
Als Vorbereitung eines Unterrichtsgesprächs dienen Vertiefungsfragen, die die Hauptgesichtspunkte des Films aufgreifen. Dazu gehören die Klärung der Begriffe "Germanen" und der römischen Bezeichnung "Barbaren", das Nichtvorhandensein einer gemeinsamen Identität innerhalb der germanischen Völker sowie die Ursachen für eine spätere Identitätsbildung.
Das Unterrichtsgespräch selbst könnte auch die moderne Verwendung der Begriffe "Barbaren" oder "barbarisch" sowie das in der Klasse vorherrschende Bild von Römern und Germanen thematisieren.
Zwei weiterführende Arbeitsaufträge ermöglichen die individuelle Vertiefung zweier Aspekte. Die Beschäftigung mit Methoden und Techniken der Archäologie soll verdeutlichen, dass die Wissenschaften der Geschichte und der Archäologie teilweise Hand in Hand gehen und auf modernste naturwissenschaftliche Techniken zurückgreifen.
In einem Rollenspiel zur Gründung der Stadt Köln können die Schüler nachvollziehen, dass es einen "interkulturellen Dialog" auch schon in der Antike gab und dass die Römer in der Integration für sie fremder Kulturen ein Mittel der Stabilisierung ihres Reiches sahen.
In einem Arbeitsblatt mit Aufgaben zur Internet- oder Lexikonrecherche werden die germanischen Stämme und ihr Siedlungsgebiet, die Lebensweise der Germanen sowie die Entstehungsgeschichte Kölns thematisiert. Hier bietet es sich an, die Themengebiete an verschiedene Arbeitsgruppen zu vergeben und die Ergebnisse später vorstellen und ergänzen zu lassen.
© Text: Dr. Arndt Adje Both
