zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.
Schichtstufenlandschaften stellen das Ergebnis eines geologischen Prozesses dar, der Millionen Jahre umfasst und bis heute andauern kann. Charakteristisch für eine Schichtstufenlandschaft ist der Wechsel zwischen Steilhängen (Schichtstufen) und weitgespannten Ebenheiten (Stufenflächen).
Eine Schichtstufenlandschaft entsteht, wenn Schichtpakete morphologisch harter und weicher Gesteine flach geneigt sind und ungleich abgetragen werden. Morphologisch hart sind die wasserdurchlässigen Gesteine wie Kalk und Sandstein. Sie bilden Steilstufen. Morphologisch weich sind die wasserundurchlässigen Gesteine wie Sandsteine mit tonigem Bindemittel, Mergel und Schiefer. Sie bilden die sanfteren Böschungen unterhalb der Steilstufe und die Stufenflächen, die zur nächsten Stufe überleiten. Die harte Schicht wird langsamer abgetragen als die darunter liegende weiche, die schneller verwittert. Dadurch wird die harte Schicht unterhöhlt und bricht nach. Es entsteht eine Kante, die immer weiter zurückwandert (rückschreitende Erosion). Wenn dadurch die nächste harte Schicht freigelegt wurde ereignet sich dort mit der wiederum darunterliegenden weicheren Schicht das gleiche. Die nächste Stufe entsteht.
Idealprofil einer Schichtstufenlandschaft
© Text überarbeitet: Silke Harrer
