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Der Begriff Süddeutsche Schichtstufenlandschaft bezeichnet das gesamte Gebiet vom Main bis zum Südrand der Schwäbischen Alb und vom Rheingraben bis zum Ostrand der Fränkischen Alb. Es besteht aus einer Folge von "Landterrassen", die sanft nach Südosten einfallen und durch Stufen voneinander getrennt sind. Der Einfallswinkel der Schichtpakete ist nicht überall gleichmäßig. Im Südwesten, also im südlichen Schwarzwald, ist er am größten, weil hier die Flankenhebung beim Einbruch des Oberrheingrabens am stärksten war. Daher folgen im Südwesten die Landterrassen und Stufen in Distanzen von nur relativ wenigen Kilometern aufeinander (siehe geologische Blockbildkarte). Weiter im Norden ist der Einfallswinkel der Schichten nicht so stark, die Landterrassen sind deshalb weitflächiger, die Stufen liegen weit voneinander entfernt (Borcherdt S. 27/28). Das Schichtstufenland fächert sich also nach Norden hin auf.
© Quelle: Christoph Borcherdt: Geographische Landeskunde von Baden-Württemberg, S. 36, Hrsg.: Landeszentrale für politische Bildung
© Text überarbeitet: Silke Harrer
