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Sachinformation: Die formende Tätigkeit des Wassers

Seit dem Abschmelzen der großen Talgletscher dominiert die Arbeit der Bäche und Flüsse. Daher finden wir nebeneinander einen reichhaltigen glazio-fluvialen Formenschatz. Die formende Tätigkeit des fließenden Wassers beruht auf Erodieren, Transportieren und Ablagern. Vom Gefälle und der Wassermenge hängt die Fließgeschwindigkeit ab. Je schneller Wasser fließt, desto größere Gerölle kann es mit sich führen. Die Gerölle wirken als Erosionswaffen. Sie "bearbeiten" Gesteine im Fluss. Erosionswaffen sind immer mit im Spiel, wenn bei starker Strömung Kolke und Strudeltöpfe entstehen. Strudeltöpfe sind wannenartige Austiefungen im anstehenden Gestein, Kolke sind Ausrundungen von Krümmungsbogen an Prallhängen.

  • Wasser strömt über harten Stein.Mit dem harten Gneiß wird das Wasser nicht fertig.

Doch auch hartes Gestein kann vom Wasser ausgewaschen werden. Im fast ausgetrockneten Bett eines Nebenflusses, dem Mendelser Rhein, werden Auskolkungen und Strudeltöpfe sichtbar. Solche Auswaschungen sind Beispiele für die Erosionskraft des Wassers. Mitgeführtes Material wie Sand und Kies schliefen den harten Stein.

  • Auskolkungen und Strudeltöpfe
  • Auskolkungen und Strudeltöpfe
  • Auskolkungen und Strudeltöpfe
  • Auskolkungen und Strudeltöpfe
  • Auskolkungen und Strudeltöpfe
  • Auskolkungen und Strudeltöpfe
  • Flimser Bergsturz - Durchbruchstal: Der Fluss bildet Schleifen, stößt dabei auf Prallhänge und umfließt Gleithänge.

  • Roffla-Schlucht: Auf 3 km Länge stürzt das Wasser über anstehenden, harten Gneiß.

  • Die Wände der Schlucht sind steil.

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