zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.
Ein mit Ölschieferstückchen etwa 3cm hoch gefülltes, schwerschmelzbares Reagenzglas wird am Stativ schräg eingespannt. Zunächst wird mit fächelnder Flamme erhitzt. Wenn die ersten Schweldämpfe entweichen, wird ein angefeuchtetes Bleiacetat-Papier in die Mündung des Reagenzglases gehalten - eine Braun- bis Schwarzfärbung des Papiers zeigt Schwefelwasserstoff (H2S) an. Die Blei-Ionen Pb2+ des Bleiacetats geben mit den Sulfid-Ionen, die aus H2S am Papier entstehen braunes bis schwarzes Bleisulfid (PbS). Nach diesem Nachweis wird stärker erhitzt, die entweichenden Dämpfe lassen sich entzünden. Wird das Reagenzglas mit einem durchbohrten Stopfen mit Glasdüse verschlossen, dann erhält man eine nach Entzündung gleichmäßig brennende Flamme aus der Düse.
H2S - Pb2+ - PbS
© Text: Maisenbacher / Vielsäcker / Bender - Gymnasium Karlsbad
