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Die Schwäbische Alb - 220 km lang und bis 40 km breit - erstreckt sich vom Hochrhein nach Nordosten bis zum Nördlinger Ries. Bis zu 900 m hoch, ist die Alb die oberste und letzte Stufe des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes. Auf ihr verläuft die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Es stehen hier die hellen Kalke des Weißjura an. Da kohlesäurehaltiges Wasser dieses Gestein zu lösen vermag, verändert das Gesteinspaket und damit die Geländeoberfläche fortwährend ihre Formen.
Unter der Erde ist im Laufe der Zeit ein dichtes Netz von Wasseradern entstanden, denn Wasser drang von oben her in Risse und Brüche ein und erweiterte sie zu Klüften und Spalten. So wurde die oberirdische Entwässerung mehr und mehr in den Untergrund verlegt.
© Text überarbeitet: Silke Harrer
