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Das südwestdeutsche Schichtstufenland beginnt mit den bis zu 400 m mächtigen Schichten des Buntsandsteins im nördlichen Schwarzwald. Es setzt sich mit dem Stufenrand des Muschelkalks fort, der den Gäulandschaften vorgelagert ist. Aus den Gäuflächen ragt die nächste Schichtstufe heraus, der Keuper. Hierzu gehören z.B. die Waldenburger Berge. Im Keuper findet man weiche (z.B. Gipskeuper) und harte Schichten (z.B. Schilfsandstein). Auf den Keuper folgt der Jura, der sich in Schwarzen, Braunen, Weißen Jura gliedert. Im Albvorland, z.B. bei Holzmaden, steht der Schwarze Jura an. Er lagerte sich vor etwa 180 Mio Jahren im Jurameer ab. Im Meer lebten zahlreiche Tiere, was uns Versteinerungen u.a. von Ichthyosaurus und Seelilien zeigen. Sie sind im Urweltmuseum in Holzmaden ausgestellt. Der Albanstieg erfolgt im Braunjura, die Schichtstufe, der Albtrauf, wird vom Weißjura gebildet.

Buntsandstein (rot), Muschelkalk (blau), Keuper (braun), Jura (gelb)
© Text überarbeitet: Silke Harrer
