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Inhalt der Sendung: Südwestdeutsches Schichtstufenland

Das südwestdeutsche Schichtstufenland beginnt mit den bis zu 400 m mächtigen Schichten des Buntsandsteins im nördlichen Schwarzwald. Es setzt sich mit dem Stufenrand des Muschelkalks fort, der den Gäulandschaften vorgelagert ist. Aus den Gäuflächen ragt die nächste Schichtstufe heraus, der Keuper. Hierzu gehören z.B. die Waldenburger Berge. Im Keuper findet man weiche (z.B. Gipskeuper) und harte Schichten (z.B. Schilfsandstein). Auf den Keuper folgt der Jura, der sich in Schwarzen, Braunen, Weißen Jura gliedert. Im Albvorland, z.B. bei Holzmaden, steht der Schwarze Jura an. Er lagerte sich vor etwa 180 Mio Jahren im Jurameer ab. Im Meer lebten zahlreiche Tiere, was uns Versteinerungen u.a. von Ichthyosaurus und Seelilien zeigen. Sie sind im Urweltmuseum in Holzmaden ausgestellt. Der Albanstieg erfolgt im Braunjura, die Schichtstufe, der Albtrauf, wird vom Weißjura gebildet.

  • AlbtraufDas Albvorland und der Anstieg der Alb bei Reutlingen, 300m hoch liegt der Albtrauf über dem Vorland. Die schwäbisch-fränkische Alb ist die oberste Stufe des süddeutschen Schichtstufenlandes.

Das Schichtstufenland in Baden-Württemberg

Buntsandstein (rot), Muschelkalk (blau), Keuper (braun), Jura (gelb)