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Inhalt der Sendung: Kalkalpen

Die Sendung beginnt mit dem Teil der Alpen, den man auch die Nördlichen Kalkalpen nennt. Sie erstrecken sich vom Wiener Becken im Osten bis zum Bodensee im Westen. Die Zugspitze - mit 2.963 Metern höchster Berg Deutschlands - gehört genauso dazu wie das Alpenvorland mit den Chiemgauer Bergen. Der Name Kalkalpen deutet darauf hin, dass die Gesteine, aus denen sie bestehen, vor Millionen von Jahren auf dem Grund eines Meeres abgelagert wurden. Zum Beispiel der rote und weiße Kalk der Adneter Steinbrüchen südlich von Salzburg. Eingeschlossene Korallenreste weisen darauf hin, dass das Gestein in einem warmen Flachmeer entstand. Auch der sogenannte Schlerndolomit aus den Dolomiten ist durch Sedimentation entstanden.

  • Das Zugspitzmassiv bei Garmisch-Partenkirchen, Teil der Nördlichen Kalkalpen.
  • Kalkstein in dem versteinerte Muscheln eigebettet sind.
  • Die Dolomiten, Teil der Südlichen Kalkalpen.

  • Das Matterhorn der Schweizer Zentralalpen.

  • Die Alpen aus der Luft

    Der Alpenbogen, über 1000 km lang, ist das größte und höchste Gebirge Europas, aufgebaut aus ganz unterschiedlichen Gesteinen.

Folgende Grundfragen stellen sich und gliedern die Sendung:

  • Wie kommt das, was einmal auf dem Grunde eines Meeres lag, auf 3.000 Meter Höhe?
  • Wie kam es zur Gebirgsbildung und zur Schichtung und Auffaltung der Kalkgebirge?
  • Wie sind die Zentralalpen entstanden, in denen keine Kalke, sondern Metamorphite vorherrschen.

Bei der Beantwortung dieser Fragen helfen Trickfilme.

  • Zentralalpen
  • Allgäuer Grasberge

Die Berge der Zentralalpen bestehen aus metamorphem Fels, die Allgäuer Grasberge dagegen aus weichem mergeligen Gesteinen. Diese Vielfalt ist das Ergebnis komplizierter Vorgänge, die über Millionen Jahre andauern und nie abgeschlossen sein werden.