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Der Hinterrhein durchfließt ein Stufental, in dem auf Flachstufen mit geringem Gefälle Steilstufen mit starkem Gefälle folgen. Wir verfolgen seinen Verlauf bis zum Zusammenfluss mit dem Vorderrhein bei Reichenau.
Das Quellgebiet des Hinterrheines befindet sich unterhalb des Paradiesgletschers am Osthang des Rheinwaldhorns. In der ersten Flachstufe durchfließt er ein U-Tal, dessen Sohle er ehemals ganz ausfüllte. Heute aber wird er durch befestigte Ufer in ein enges Bett gedrängt. Am Ende dieses Tals wurde das Wasser zu einem Stausee gestaut, der sich an der Roffla-Schlucht befindet. Die Schlucht entstand, als eine Engstelle dem Hinterrhein den Weg versperrte, bis durch Druck und erodierende Kräfte dem Wasser der Durchbruch gelang. Auf 3 km Länge stürzt das Wasser über anstehenden harten Gneis. Durch seitliche Auswaschungen entstehen bei höherem Wasserstand Galerien.
Hinter der Roffla-Schlucht öffnet sich auf einer Flachstufe ein breites Tal, bis sich die nächste Engstelle dem Fluss in den Weg stellt - die Via Mala, eine Klamm mit senkrechten, z.T. auch überhängenden Wänden im Schiefer. Die erodierende Kraft des Wassers hat auch hier Kolke und Strudeltöpfe ausgewaschen. Diese Klamm ist die letzte Verengung, die der Hinterrhein durchfließt. Dahinter beginnt die letzte Talstufe, ein fruchtbares Becken, das von einem begradigtem Fluss durchflossen wird.
Der Stausee liegt am Ende des Schwemmlandbeckens vor einer Engstelle, die einmal dem Hinterrhein den Weg versperrte, bis durch Druck und erodierende Kräfte dem Wasser den Durchbruch gelang. Die Roffla-Schlucht entstand.
Bis sich die nächste Engstelle dem Fluss in den Weg stellt, die Via Mala. Das Wasser hat eine Klamm mit senkrechten, zum Teil überhängenden Wänden in den Schiefer geschnitten. Der Durchbruch ist schmal und tief. Das stürzende Wasser nimmt die ganze Breite der Sohle ein.
Die erodierende Kraft des Wassers auf das harte Gestein ist sichtbar. Kolke und Studeltöpfe haben sich ausgebildet.
Das Hinterrheintal: Auf ein breites flaches Tal mit nur ger. Gefälle, in dem der Fluss langsam fließt folgt eine Verengung. Eine kurze Steilstufe mit starkem Gefälle. Dahinter weitet sich das Tal zu einer längeren Flachstufe, um sich erneut in einer kürzer
Die Flachstufe hinter der Via Mala. Ein breites, fruchtbares Schwemmlandbecken.
© Text überarbeitet: Silke Harrer
