zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Hauptnavigation

Inhalt

Sprechertexte zu den Flash-Animationen

Schwemmfächer

Als die eiszeitlichen Gletscher abtauten, entstanden durch die Kraft des abfließenden Wassers Schwemmfächer von hoher Mächtigkeit. Aus einem höher gelegenen Seitental bahnte sich das Wasser einen Weg ins Haupttal. Durch das starke Gefälle grub sich das Wasser ein und riß Sand und Geröll mit sich. Durch immer neue Materialzufuhr baute sich ein Schwemmfächer auf. Wenn der Schwemmfächer auf einen Fluß traf, drängte er ihn zunächst ab. Doch bald begann der Fluß den Schwemmfächer anzunagen und fand wieder in sein altes Bett zurück. Eine Erosionskante entstand, an der man Aufbau und Mächtigkeit des Schwemmfächers ablesen kann.

Bergsturz

Der östliche Teil der Abrißwand vor dem Bergsturz. Ein mächtiger Gletscher bedeckt das Tal, füllt es bis oben hin mit Eis. Das Eis schmilzt weg. Dadurch fehlt das Widerlager, d. h. der Druck auf die Seitenwand läßt nach. Risse bilden sich, Klüfte im überhängenden Gestein. Steile Schollen brechen ab, branden talwärts und brechen sich auf der Gegenseite. Die Felsmassen bleiben liegen und riegeln das Tal ab. Wasser staut sich vor dem Riegel zu einem See. Der Druck des aufgestauten Wassers wird immer stärker, bis der Durchbruch erfolgt. Es bricht dort durch, wo es den geringsten Widerstand findet.

Hebungen

Schon vor der ersten Hebung floss das aufgestaute Wasser über eine Hochfläche nach Norden ab. Dieser Ur-Rhein wechselte in einem breiten Bett häufig seinen Lauf und schnitt sich dabei langsam ein. Als die Hochfläche sich vor 60 Millionen Jahren zu heben begann, hatte der Fluß genügend Zeit, sich weiter in den Untergrund einzuschneiden und eine neue Terrasse herauszubilden. Die nächsten Hebungen folgten schneller aufeinander und dem Fluß blieb weniger Zeit, sich einzuschneiden. Hebung folgte auf Hebung. Es entstanden immer neue Terrassen, die noch heute zu erkennen sind.

Umlaufberg

Beim Durchbruch durch das Schiefergebirge bahnte sich der Rhein seinen Weg dort, wo er den geringsten Widerstand fand. Ein Tal-Mäander entstand. Je nach Beschaffenheit des Gesteins waren die Schleifen, die er zog, weiter oder enger. Prallhänge und Gleithänge bildeten sich aus. Prallhänge, an denen das Wasser Material abtrug, Gleithänge, an denen es Material ablagerte. Ganz enge Schleifen konnten sich wie eine Schlinge um einen Berg legen, bis es durch fortschreitende Erosion zu einem Durchbruch kam. Der Fluß verkürzte seinen Weg und schnitt sich in das neue Bett ein. Zurück blieb ein sog. Umlaufberg. Die alte Flußschleife führte kein Wasser mehr, trocknete aus.