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In einem Supermarkt in Köln sortiert der Verkäufer Taner Urural verdorbene oder beschädigte Lebensmittel aus. Sie landen in einem großen Container, der vor dem Supermarkt steht. Gut findet Herr Urural das nicht, aber so sind die Vorschriften.
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Nachts, wenn alle Läden geschlossen sind, ist Jens unterwegs und sammelt aus Containern, was er für sein Essen brauchen kann: Paprika, Möhren, Muscheln, Forellenfilets und sogar ein paar Rosen findet er. „Containern“ nennt man diese Form des ‚Einkaufs’. Jens lebt freiwillig so. Er hat sich vom Konsum verabschiedet.
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Auch Hanna geht freiwillig nachts "Containern". Zusammen mit ihrem WG-Mitbewohner findet sie reichlich frische Nahrungsmittel im Müll. Natürlich gibt es auch eklige Dinge darunter, aber das nimmt Hanna in Kauf, ebenso wie die Tatsache, dass sie sich strafbar machen könnte, denn rein theoretisch ist "Containern" Diebstahl.
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Jörg ist ein alter Hase, er plündert schon seit fünfzehn Jahren Mülltonnen. In dieser Nacht erklärt er einem Neuling, welche Tricks er beim "Containern" anwendet. Für ihn ist es ein vertrautes Bild, doch Neuling Daniel ist überrascht von der reichen Beute, die sie machen.
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Ein legaler Weg, verfallene oder beschädigte Lebensmittel an Bedürftige zu geben, ist die Weitergabe an die Armentafel. Doch die gute Gabe unterstützt gleichzeitig das System der Wegwerfgesellschaft. Bestes Beispiel dieser Gesellschaft ist der Großmarkt, wo manchmal ganze LKW-Ladungen aussortiert werden, bevor sie überhaupt in den Verkauf gekommen sind.
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Jens will die gefundenen Muscheln kochen. Das ist nicht ganz ungefährlich, aber nach erfolgreich bestandener Riechprobe, kommen sie in den Topf, und er genießt seine Mahlzeit. Jens hat Betriebsschlosser gelernt, heute ist er Künstler, schmiedet Skulpturen aus Metall, das er natürlich auch im Schrott gefunden hat.
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Hanna erklärt, warum sie "Containern" geht. Sie hat sich bewusst entschieden, von wenig Geld zu leben und ist froh darüber, dass es auch funktioniert. Sie arbeitet für politische Kampagnen, wirbt zum Beispiel für Ökostrom oder jobbt ehrenamtlich.
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Jörg hat die Projektwerkstatt geschaffen, ein politisches Bildungszentrum, das praktisch umsonst aufgebaut wurde. Der selbst ernannte Gratisökonom, der schon seit Jahren kein normales Geschäft mehr besucht hat, macht eine künstlich erzeugte Knappheit auf dem Weltmarkt für Hunger verantwortlich.
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Im Keller der Projektwerkstatt türmen sich die eingesammelten Lebensmittel. Ganze Reisegruppen kann Jörg satt machen, mit den feinsten Delikatessen. So gut wie aus Containern, erzählt Jörg, habe er noch nie gelebt. Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgt die Tauschbörse, die er ins Leben gerufen hat.
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Hanna versucht, bei ihren Freunden Überzeugungsarbeit zu leisten und kocht ihnen ein Ratatouille aus Müllfunden. Mit Erfolg. Trotz Angst vor der Polizei, gehen sie noch am selben Abend mit ihr „Containern“ und finden gleich beim ersten Mal reichlich frisches Gemüse und Obst.
