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Sendungsinhalt: Eugène Ionesco - "La Cantatrice Chauve"

Zwei Ehepaare tauschen Banalitäten aus, ein Feuerwehrhauptmann versucht ein Missverständnis aufzuklären, das Gespräch wird immer floskelhafter, die Sprache löst sich auf, eine „kahle Sängerin“ erwartet man vergebens in dem gleichnamigen Theaterstück von Eugène Ionesco. Die anschließende Dokumentation über das Leben des Autors vermittelt einen Einblick in seine geistige Welt und beleuchtet die Besonderheiten des absurden Theaters.

Szenenüberblick

Cantatrice Totale (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
00:00 - 02:14

Ionesco über die „Kahle Sängerin“

Nach den ersten Sätzen des Stückes erzählt Eugène Ionesco, wie er durch ein Englischlehrbuch zu diesem Stück inspiriert wurde.

Das Ehepaar Smith (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
02:14 - 04:52

„La cantatrice chauve“, Szene 1

M. Smith berichtet von seiner Zeitungslektüre. Es entwickelt sich ein widersprüchlicher, unsinniger Dialog mit seiner Frau. Dabei geht es um den möglicherweise verstorbenen Bobby Watson und dessen Frau.

Das Dienstmädchen erzählt (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
04:52 - 08:34

„La cantatrice chauve“, Szenen 2 bis 4

Das Dienstmädchen berichtet von ihrem freien Nachmittag und kündigt den Besuch des Ehepaars Martin an. Die Martins stellen mit Verwunderung fest, dass sie sich irgendwoher kennen.

Die Ehepaare Smith und Martin (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
08:34 - 13:00

„La cantatrice chauve“, Szene 7

Die Unterhaltung ist sehr gezwungen. Die Ehepaare ereifern sich, die Spannung steigt, dabei werden völlig banale Dinge erzählt. Schließlich klingelt es an der Tür.

Der Feuerwehrhauptmann (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
13:00 - 16:35

„La cantatrice chauve“, Szene 8

Ein Feuerwehrhauptmann erscheint. Es entspannt sich eine Diskussion darüber, ob jemand vor der Tür steht, wenn es klingelt. Der Feuerwehrmann schlichtet den Disput.

Die Sprache gerät aus den Fugen (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
16:35 - 18:37

„La cantatrice chauve“, Szene 11

Die Unterhaltung zwischen den beiden Ehepaaren besteht zunächst aus verdrehten Sprichwörtern, später zerfällt die Sprache in unsinnige Laute und steigert sich zum rhythmischen Geschrei.

Plakat Theatre de la Huchette (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
18:37 - 20:46

Der Erfolg der „Kahlen Sängerin“

Das Stück hatte zunächst keinen Erfolg, und die Schauspieler gingen mit Ionesco auf die Straße um die Leute ins Theater zu holen. Doch dann wurde das Stück überaus beliebt. Ionesco zeigt eine Gesellschaft, in der die menschlichen Beziehungen gleich Null sind.

Eugène Ionesco - WDR (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
20:46 - 24:38

Das absurde Theater

Das absurde Theater ist revolutionär und bietet surrealistische Bilder und Szenen an, die aus dem Unbewussten kommen. Die Inszenierung wird wichtiger als die Sprache. Das Theater will neue Erfahrungen vermitteln. Ionesco gibt keine Antworten. Er stellt Fragen.

Eugène Ionesco - WDR (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
24:38 - 27:31

Der Umgang mit der Realität

Die Realität mit all ihren Schrecklichkeiten ist für Ionesco nur durch die Distanz auszuhalten, die das Lachen schafft. Ionesco hofft auf eine Welt, in der geistiges und körperliches Leben vereint sind.

Gemälde Ionesco Transzendenz (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Bildunterschrift:
27:31 - 29:40

Ionesco und das Metaphysische

Ionesco kämpft ständig gegen die Angst vor dem Tod und fragt sich, wie man über das physische Leben hinausgehen kann. Für ihn ist die Lösung das künstlerische Schaffen. Als er von Schreiben genug hat, beginnt er zu malen.

„La Cantatrice Chauve“
Inszenierung: Jean-Luc Lagarce, Théâtre de la Roulotte, CDN de Franche Comté
Fernsehregie: Jean-Marie Perrochat

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