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Im Februar 1831 bestimmte Belgien als Nationalfarben Schwarz-Gelb-Rot, als sich die südlichen Provinzen der Niederlande zu einem eigenen Königreich formten. Allerdings stand die Nationalflagge für einen Staat ohne geographische und sprachliche Einheit.
Entwickelt hatte sich das moderne Belgien wie viele europäische Staaten aus dem karolingischen Reich des 9. Jahrhunderts unter der gelben, kaiserlichen Standarte mit dem schwarzen Adler. Nach der Reichsteilung von 843 lag das belgische Gebiet im Westen auf französischem Territorium. Im Osten erhob das Heilige Römische Reich Anspruch auf Oberhoheit. Es entwickelten sich aber auch Ansätze zu eigenständigen Fürstentümern, die als Nationalsymbol alle einen Löwen wählten: einen gelben in Brabant, einen schwarzen in Flandern und im übrigen Gebiet einen roten.
