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Unterricht: Stark mit Anabolika – 3. Stunde

Infofilm Schönheitswahn

  • Auf dem Bild sieht man ein Mädchen, das an einem Regal mit Schminkutensilien steht. Den meisten Jugendlichen ist ihr Aussehen wichtig; Rechte: WDR
  • Noah im Gespräch mit dem Fitnesstrainer. Fitnesstrainer Udo ist strikt gegen Anabolika; Rechte: WDR

In der dritten Unterrichtsstunde sollen sich die Schüler mit den Argumenten der Filmprotagonisten auseinandersetzen und ihre Argumente in einer szenischen Darstellung vortragen. Inhaltlich ist die Stunde auf die Themen Körperkult und Schönheitswahn fokussiert. Daher bietet es sich auch an, die Unterrichtsstunde mit dem online abrufbaren zweiten Infomodul zum Thema Schönheitswahn und Körperkult zu eröffnen.

Arbeitsblatt: "Szenische Darstellung"

Nach einer kurzen Besprechung des Films, werden die Schüler aufgefordert, Zweiergruppen zu bilden. Die Lehrkraft stellt die beiden unterschiedlichen Arbeitsblätter zur szenischen Darstellung vor und lässt die jeweiligen Partnergruppen eine Entscheidung treffen: Sie können entweder einen Dialog zwischen den beiden Freundinnen von Engin, Zehra und Petra, erarbeiten und vortragen. Alternativ steht ein Gespräch zwischen Ismail und Fitnesstrainer Udo zur Wahl. Durch die Auseinandersetzung mit den Argumenten der Filmprotagonisten wird die Empathiefähigkeit der Jugendlichen geschult. Sie lernen, sich mit unterschiedlichen Positionen auseinanderzusetzen, Gegenargumente zu akzeptieren bzw. sinnvoll zu entkräften. Durch den freien Vortrag des Dialogs innerhalb der szenischen Darstellung werden das Ausdrucksvermögen und das Konfliktverhalten der Jugendlichen geschult.

Das Arbeitsblatt zur szenischen Darstellung legt die Situation des jeweiligen Gesprächs fest. Während die eine Hälfte der Klasse aufgefordert ist, sich vorzustellen, dass Ismail seinen Trainer im Fitnessstudio trifft, bearbeitet die andere Hälfte den Dialog zwischen Zehra und ihrer fiktiven Freundin Petra. Petra und Zehra haben sich in einer Pizzeria verabredet. Petra war für mehrere Wochen im Urlaub. Nun möchte sie wissen, ob die Gerüchte um Ismails Anabolikakonsum wahr sind.

Um den Schülern den Einstieg in die jeweiligen Dialoge zu erleichtern, sind die Anfänge der Gespräche vorgegeben. In Partnerarbeit spinnen die Schüler die Unterhaltungen weiter. Die Schüler sind hierbei ausdrücklich aufgefordert, ihr Vorwissen einzubringen. Die bearbeiteten Aufgabenblätter aus früheren Unterrichtsstunden (Wer sagt was?, Weitergedacht, Ismail in zehn Jahren) sind als Hilfsmittel ausdrücklich erlaubt.

In der zweiten Hälfte der Unterrichtsstunde bekommen alle Gruppen die Möglichkeit, ihre Arbeitsergebnisse in Form einer szenischen Darstellung zu präsentieren. Die Präsentation der Arbeit vor der Klasse ist freiwillig. Zurückhaltende Schüler bekommen die Chance, die ausformulierten Gespräche vom Platz aus vorzulesen.