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Unterricht: Stark mit Anabolika – 2. Stunde

Infofilm Anabolika: Die Geschichte von Jörg Börjesson

  • Der ehemaligen Bodybuilder Jörg Börjesson. Jörg Börjesson: ein Anabolikaopfer; Rechte: Jörg Börjesson

Die zweite Unterrichtsstunde setzt sich thematisch mit den Nebenwirkungen und Folgeschäden des Anabolikamissbrauchs auseinander. Die Stunde beginnt mit der erneuten oder erstmaligen Vorführung des Infomoduls Anabolika. Im Anschluss folgt ein kurzes Unterrichtsgespräch, in dem vor allem das Schicksal von Jörg Börjesson thematisiert wird. Der Bodybuilder hat durch seinen Anabolikakonsum schwere gesundheitliche Schäden (Magenbeschwerden, Depressionen, Wachsen einer weiblichen Brust) erlitten. Anhand dieses beispielhaften Einzelfalles reißt der Film das Thema der Unterrichtsstunde an, ohne es erschöpfend zu beleuchten.

Arbeitsblatt: "Weitergedacht"

Um sich tiefer gehend mit den Nebenwirkungen und Folgeschäden des Anabolikakonsums zu beschäftigen, kann die Lehrkraft das Arbeitsblatt "Weitergedacht" einsetzen: Aufgabe der Schüler ist es hier, sieben Quizfragen zum Thema Anabolika zu beantworten. Dieses bietet ihnen kurz und gebündelt die wichtigsten Fakten zum Thema.

Arbeitsblatt: "Ismail in zehn Jahren"

Mit dem Arbeitsblatt "Ismail in zehn Jahren" sollen die Empathiefähigkeit, die emotionale Intelligenz und die Kreativität geschult werden. Das Aufgabenblatt fordert die Schüler auf, die Zukunft von Ismail zu beschreiben. Vorgegeben ist dabei lediglich die momentane Situation: Ismail ist 17 Jahre alt. Er geht auf die Hauptschule und nimmt seit einigen Wochen Anabolika. Die Aufgabe der Schüler besteht nun darin, ihr Vorwissen zu nutzen und eine realistische Zukunftsperspektive für Ismail zu entwerfen. Sie sollen sich die Frage stellen, wie der Konsum von Anabolika Ismails Lebensentwurf beeinflussen kann, dazu gehören Entstehung von Krankheiten, Abhängigkeit von einem Dealer, Verschuldung durch hohe Ausgaben für die Anabolika, negative Auswirkungen auf das Sexualleben und daraus resultierende Probleme mit seiner Freundin Zehra. Auf diese Weise sollen die Schüler dafür sensibilisiert werden, dass der Medikamentenmissbrauch auch langfristige Auswirkungen haben kann.