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Schule oder Ausbildung: Vorschlag für die erste Unterrichtsstunde

Der Problemfilm. Einführung in das Thema

  • Die Schülerin Jenni sitzt vor einem Computer. Jenni will von zu Hause ausziehen; Rechte: WDR

Zu Beginn der Unterrichtsstunde verteilt der Lehrer das Arbeitsblatt "Wer sagt was?". Das Arbeitsblatt dient den Schülern als Stütze während der Filmbetrachtung. Es hilft ihnen, die im Film geäußerten Argumente den Protagonisten zuzuordnen. Die Schüler schauen nun den Problemfilm an. Der Film zeigt Jennifers schwierige Situation. Sie möchte von zu Hause ausziehen und benötigt dazu Geld, um für ihren Unterhalt zu sorgen. Jennifer geht noch zur Schule und ist finanziell von ihren Eltern abhängig. Nun steckt sie in einem Dilemma: Soll sie die Schule abbrechen, um mit einer Ausbildung das nötige Geld selbst zu verdienen, oder erhält sie Unterstützung vom Staat und kann damit weiter zur Schule gehen?

Abstimmung und Lösungsfilm

Nach dem Film sollen die Schüler abstimmen. Wer dafür ist, dass Jennifer eine Ausbildung beginnen soll, um ihr eigenes Geld zu verdienen, steht auf. Wer dagegen ist, bleibt sitzen. Das Ergebnis der Abstimmung wird an der Tafel festgehalten. Jennifer erfährt innerhalb des Films, auf welche staatliche und auch freundschaftliche Unterstützung sie zählen kann. Jetzt haben die Schüler Zeit, das Arbeitsblatt "Wer sagt was?" zu vervollständigen.

Die Unterrichtsdiskussion

Die Schüler sollen nun die Inhalte des Films diskutieren und diese mit eigenen zusätzlichen Argumenten ergänzen. Sie sammeln die Meinungen zunächst in zwei getrennten Gruppen. Die Gruppe "Pro Ausbildung" notiert Argumente, die für den Beginn einer Ausbildung sprechen. Die Gruppe "Pro Schule" dagegen trägt Standpunkte zusammen, die den weiteren Schulbesuch befürworten. Im Anschluss tragen die Gruppen abwechselnd ihre Argumente vor und gehen möglichst auf die zuvor geäußerte Meinung ein.

Ergebnisfilm und Schlussabstimmung

Danach schauen sich die Schüler den Ergebnisfilm an, in dem Jennifer ihre Entscheidung trifft. Sie hat nun einen konkreten Plan für ihre Zukunft entworfen. Jennifer will auf jeden Fall die Schule mit Hilfe der staatlichen Unterstützung abschließen. Dann kommt es zur Schlussabstimmung: Noch einmal sollen die Schüler abstimmen, welche Entscheidung sie an Jennifers Stelle getroffen hätten. Gibt es Veränderungen im Abstimmungsverhalten? Welche Argumente haben die Schüler dazu bewogen, ihre Entscheidung zu ändern? Ein Abschlussgespräch soll diese Fragen klären.