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Alkoholsucht. Kann ich meinem Vater helfen?

Kapitelübersicht:

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Sorgen um den Vater

00:00 – 02:43

Die Journalistin Noah Sow besucht Eileen in Wuppertal. Die 16-Jährige macht sich große Sorgen um ihren Vater, der alkoholkrank ist. Das Mädchen fühlt sich einsam und hilflos. Die Gespräche mit ihrem Vater führen meist zu keinem Ergebnis. Eileens ältere Schwester hat den Kontakt zum Vater sogar abgebrochen und kommt nur noch selten zu Besuch.

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Auch die Familie wird krank

02:43 – 05:10

Viele Kinder aus Suchtfamilien haben später Probleme oder werden sogar selbst suchtkrank. Eileens ältere Schwester Vanessa bekam Depressionen und machte jahrelang eine Therapie. Dafür gibt sie ihrem Vater die Schuld. Er trinkt seit vielen Jahren, die Krankheit hat den beiden Mädchen ihre Kindheit geraubt. Nun macht sich Vanessa Sorgen um ihre jüngere Schwester, die oft alleine und nachdenklich ist.

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Besuch einer Suchtklinik

05:10 – 07:51

Auch wenn Vanessa ihrem Vater vorwirft, durch sein Verhalten die Familie zerstört zu haben: Eileen liebt ihren Vater. Sie weiß nicht, was sie tun soll: Einen Weg wie Vanessa einschlagen und mit ihrem Vater brechen oder weiter versuchen, ihn zu einer Therapie zu bewegen? Zusammen mit Noah besuchen sie eine Suchtklinik. Sie treffen Thomas Becker. Wie viele Alkoholkranke hat er oft aus Sorge getrunken.

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Ein großer Schritt

07:51 – 10:10

Eine Therapie unter ärztlicher Aufsicht bleibt für viele der letzte Ausweg. Allerdings muss sich der Alkoholsüchtige seine Krankheit eingestehen. Nur wer freiwillig eine Therapie macht, kann auch geheilt werden. Der Suchttherapeut Prof. Dr. Sporn rät Eileen, sich mehr auf sich zu konzentrieren und nicht die Verantwortung für ihren Vater zu übernehmen. Sie geht zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern und spricht über ihre Situation.

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Akzeptieren, was man nicht ändern kann

10:10 – 12:42

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe erklären Eileen, dass sie nichts am Alkoholismus ihres Vaters ändern kann. Sie raten ihr, es ihrer Schwester gleichzutun und sich um sich selbst zu kümmern. Kinder aus Suchtfamilien fühlen sich oft mit der Situation überfordert und leiden später an Depressionen und Schlaflosigkeit. Eine Ärztin klärt Eileen über die körperlichen Folgen von Alkoholsucht, wie Gehirnschwund, erhöhtes Krebsrisiko und Leberzirrhose auf.

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Eine schwere Entscheidung

12:42 – Ende

Eileen muss sich entscheiden. Soll sie ihren Vater zu einer Therapie überreden oder sich wie ihre Schwester von ihm distanzieren? Eileen hat das Gespräch mit dem trockenen Alkoholiker Thomas Becker sehr beeindruckt. Sie möchte ihren Vater überreden, dass er auch eine Therapie macht. Unterstützung wird sie sich in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholkranken suchen.