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Unterrichtsentwurf zu den Filmen

Dieser Unterrichtsvorschlag ist für eine themenübergreifende Einheit in der Klassenstufe 3 gedacht. Verwendete Methoden sind u.a.: mind-mapping, Notizen machen, nachschlagen.

Vorbereitung

Reservieren Sie sich im Klassenraum eine große Pinnwand oder einen Teil der Wand, wo Sie Bilder, mind-maps usw. aufhängen können. Führen Sie dort auch ein Glossar in der Form einer Wörterliste mit den wichtigsten unbekannten Wörtern, das mit jeder Folge des Films ergänzt wird. Übungen zur Wörterliste sind in die Arbeitsblätter integriert. Ideal ist es, wenn zusätzlich angebrachte Bilder die schwierigen Wörter erklären. Ein Büchertisch mit verschiedenen Büchern oder Lexika, die Informationen zum Thema enthalten, erleichtert die Arbeit sehr und ermöglicht den Schülern die selbständige Informationsbeschaffung. Überlegen Sie, welche weiteren Inhalte sich die Kinder zu den behandelten Themen aneignen sollen und halten Sie Ihr Material bereit. Beachten Sie bitte, welche Materialien für die Umsetzung der Handlungsanregungen bereit gestellt werden müssen.

Einstieg

Die erste Sequenz dauert 90 Minuten. Als Einstieg können verschiedene, zur Collage zusammengestellte Bilder zum Thema Bauernhof dienen: diverse Maschinen und Fahrzeuge, Nutztiere, Felder etc. Es bietet sich an, sehr unterschiedliche Bilder auszuwählen, die den Bauernhof einmal „idyllisch“ und einmal als großen, modernen Betrieb zur Nahrungsmittelherstellung zeigen, um eine gewisse Spannung herzustellen. Die Collage kann während der ganzen Einheit als Anschauungs- und Vergleichsmaterial immer wieder zum Einsatz kommen und ist ein Kernstück der Bauernhof-Pinnwand, die Arbeit lohnt sich also. Außerdem kann sie durch Bilder, die die Kinder mitbringen, ergänzt werden. Halten Sie die Äußerungen der Kinder zu den Bildern gleich fest, am besten auf einem Plakat, das im Klassenraum verbleibt.

Im nächsten Schritt ordnen die Schüler in Kleingruppen die Begriffe auf dem Plakat in ein mind-map mit dem Mittelpunkt „Bauernhof“ ein. Sinnvoll ist es, Fragen der Schüler aus dem mind-map heraus zu lassen und auf einem gesonderten Plakat für die ganze Klasse zu notieren. Die Beantwortung dieser Fragen kann in die Hände der Kinder gegeben werden, als Langzeit-Aufgabe während der ganzen Einheit. Lassen Sie die mind-maps eventuell kurz vorstellen. Zum besseren Verständnis sollten jetzt einige Wörter aus dem Winter-Teil der Wörterliste besprochen werden (s. Tabelle).

Die restlichen „schwierigen“ Wörter werden im Film bereits ausreichend erklärt. Alternativ können die Kinder auch selbst nachschlagen, wenn sie darin schon ausreichend geübt und schnell sind. Danach zeigen Sie einen vorbereiteten Jahreskreis und stimmen die Schüler auf die Jahreszeit Winter ein (Wie fühlt sich der Winter an? Wie sieht er aus? Wie riecht er?).

Den Film anschauen

In jeder Folge werden vier Bereiche behandelt: Nutztiere (hauptsächlich Kühe), Nutzpflanzen (Kartoffel, Getreide, Mais), Wetter und landwirtschaftliche Fahrzeuge bzw. Maschinen. Nur die Informationen zum Thema „Wetter“ werden innerhalb jeder Folge in einer Sequenz zusammengefasst, die einen eigenen Vor- und Abspann hat. Alle anderen Inhalte sind chronologisch geordnet, die Themenbereiche also untereinander vermischt. Deswegen ist es am sinnvollsten, die ganze Folge vor dem Lösen des Arbeitsblattes anzuschauen. Damit die Schüler die Arbeit hinterher als erfolgreich erleben, wenden Sie eine (oder mehrere) dieser Möglichkeiten an:

  • Expertengruppen bilden: Vor dem Anschauen des Filmes teilen Sie die Kinder in Gruppen ein, von denen jede ihre Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema richtet. Wenn die Kinder auch Notizen machen sollen, sollte diese Methode vorher geübt oder zumindest besprochen worden sein, sonst ist die Aufmerksamkeit der Kinder viel zu lange vom Film abgelenkt. Die Experten berichten nach dem Film über „ihr“ Thema. Machen Sie klar, dass alle Kinder sich möglichst viel zu allen Themen merken sollen, gleich, zu welcher Expertengruppe sie gehören. Sie können auch nur kleine Expertengruppen aus leistungsstarken Schülern bilden.
  • Den Film unterbrechen: Unterbrechen Sie den Film zwei- bis dreimal und lassen Sie die jeweils wichtigsten Informationen zusammenfassen, entweder mündlich mit der ganzen Klasse oder schriftlich in Partner-, Gruppen- oder Einzelarbeit.
  • Stummfilm: Zeigen Sie die Folge ganz und stellen Sie hinterher im Gespräch fest, welche Inhalte im Gedächtnis geblieben sind. Wenn Sie auch schwächeren Schülern, die sich im Klassengespräch zurückhalten, gezielte Fragen zum Inhalt stellen, wird bald klar, welche Film-Sequenz noch einmal als „Stummfilm“ (s.o.) laufen muss. Bevor die Schüler das Arbeitsblatt lösen, sollten sie noch die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.

Abschluss

Im Schlusskreis können die Kinder ihre fertigen Arbeiten aus der Handlungsphase vorstellen. Mit besonderer Unterstützung durch die Expertengruppen werden die wichtigsten Inhalte zusammengefasst und in den Jahreskreis eingetragen. Als Hausaufgabe können die Schüler Informationen und Bilder zum Thema suchen und mitbringen. In der folgenden Stunde können Sie mit den Kindern die Inhalte vertiefen und weiterführen. Eine Lerntheke bietet hier viele Vorteile: Sie können die verschiedenen Inhalte nach Themen jeweils unter einem Symbol zusammenfassen. Sie dient während der ganzen Einheit als Werkzeug zur Differenzierung, so dass leistungsstarken Schülern genügend Material zur Verfügung steht. Für die leistungsschwächeren Schüler kann der Pflichtbereich knapp gehalten werden.

Wenn Sie sich bei den Themen „Kartoffel“ und „Getreide“ auf die Bereiche beschränken, die im Film behandelt werden (also Aufbau der Pflanze, Wachstum bzw. Vermehrung, Anbau und Ernte), wird die Theke nicht zu umfangreich. Sie können dann in einer nachfolgenden Einheit die restlichen Aspekte behandeln (also die Geschichte der Pflanzen, die Herstellung von Nahrungsmitteln daraus usw.). Dieses Schema lässt sich auch auf die anderen drei Filme der Reihe anwenden. Sie können dann gleich mit der Klärung der Glossar-Wörter beginnen und die Einstimmung auf die Jahreszeit folgen lassen. Durch die Ritualisierung des Ablaufs gewinnen die Schüler Sicherheit in der Anwendung der Methoden und Sie Unterrichtszeit, in der die Kinder eigene Fragen zum Thema verfolgen und ihr Wissen vertiefen können.