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Die starke Betonung des wirtschaftlichen Aspekts prädestiniert die Sendung für den Einsatz im Gemeinschaftskundeunterricht. Deutlich werden Entstehung und Mechanismen eines wirtschaftlichen Aufschwunges: Das sich gegenseitige Bedingen von steigender Kaufkraft, zunehmender Freizeit durch Arbeitszeitreduktion, steigendem Angebot und steigender Nachfrage. Einzelne Aspekte, wie die Bedeutung des Autos oder die Funktion von (Wahl-) Werbung lassen sich anhand dieser Sendung im Unterricht erarbeiten. Einzelne Sequenzen der Sendung, die sich mit der Reiselust der Deutschen beschäftigen, können im Deutschunterricht bei der Behandlung von Reiseliteratur verwendet werden. Stoff zu Diskussionen bieten Fragen nach der Entstehung der Reisewelle oder der Motivation zum Reisen.
© Text: Sven Degenhardt
Die Sendung lässt sich im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts der Klasse 10 zum Thema "Prozess der politischen Willensbildung" einsetzen. Auch kann sie im Fach Geschichte dieser Klassenstufe bei der Behandlung der deutschen Nachkriegsgeschichte verwendet werden, sieht der Lehrplan doch die Behandlung der Adenauer-Ära vor. In den Jahrgangsstufen 12 und 13 kann der Beitrag zur Behandlung der Studentenunruhen im Leistungskurs Geschichte (LPE13.5) und der bundesrepublikanischen Geschichte der 60er-Jahre genutzt werden. In Zusammenhang mit der Behandlung des Ost-West-Konflikts können auch einzelne Sequenzen herangezogen werden. In Gemeinschaftskunde der Jahrgangstufe 12 ist ein Einsatz beim Thema "Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland" möglich. Zur Behandlung der Themen "Wertewandel in der BRD", "Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus" oder der Frage nach Protestformen kann diese Sendung ganz oder in Teilen verwendet werden.
© Text: Sven Degenhardt
Anhand der Sendung kann die gesellschaftliche Entwicklung der 60er Jahre im Geschichtsunterricht behandelt werden. Der Wandel im Verständnis von Institutionen, wie der Ehe, machen diese Sendung für den Gemeinschaftskunde- und besonders für den Religions- und Ethikunterricht interessant. Ansatzpunkte für Diskussionen können sein: Die Auswirkungen einer rigiden Sexualmoral, die Bedeutung von Aufklärung, die Einführung der Pille, Stellung der Frau, Familienplanung damals und heute, neu entstehende Wohnformen wie die der Kommune, neue Demonstrationsformen. Das Thema "Emanzipation der Frau" ist neben den genannten Fächern für den Einsatz im Deutschunterricht interessant, wobei ausgewählte Sequenzen dieses Films verwendet werden können.
© Text: Sven Degenhardt
Musik ist bisher im Geschichts- oder Gemeinschaftskundeunterricht ein vernachlässigter Themenbereich. Gerade für die 60er Jahre lassen sich aber anhand der Musik der Beatgeneration gesellschaftliche Entwicklungen sehr gut darstellen. Jugendliche drücken auch heute ihr Lebensgefühl über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Musikrichtung aus. Anhand der Sendung können sie den Beat als Form des Widerstands gegen die starren gesellschaftlichen Normen in der Nach-Adenauer-Ära kennenlernen und das Lebensgefühl der Jugendlichen von damals nachempfinden. Sie erkennen, dass Musik Ausdruck von Protest gegen die Erwachsenenwelt sein kann und diskutieren, inwieweit die Musikkultur von heute ebenfalls gesellschaftliche Vorstellungen artikuliert.
© Text: Karin Merz / Wilken Engelhart
Die Sendung kann im Fach Geschichte bei der Behandlung der Unterrichtseinheit "Deutschland nach 1945" eingesetzt werden. Sie eignet sich auch, um in Gemeinschaftskunde die Sozialstruktur der Gesellschaft der BRD und daraus resultierende Probleme zu diskutieren. Im Rahmen des Erdkundeunterrichts ist der Einsatz bei der Behandlung südeuropäischer Länder möglich. In allen Fächern können dabei folgende Lernziele verfolgt werden: Die Schüler erkennen, dass
© Text: Karin Merz / Wilken Engelhart
Die friedliche Nutzung von Kernenergie ist heute wieder ein aktuelles Thema. Die breite Akzeptanz von Kernenergie in den 60er Jahren, die im Film dargestellt wird, kann im Unterricht diskutiert und den Gefahren und Vorteilen aus heutiger Sicht gegenübergestellt werden.
© Text: Sven Degenhardt / Hermann G. Abmayr
