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Sendungsinhalt: Streets, Ghettos and Construction Work

Die Sendung beschäftigt sich mit den Profan- und Sakralbauten und dem häuslichen Leben in der Stadt des späten Mittelalters. Ausgehend vom Bau eines Fachwerkhauses wird die Gefahr der Feuersbrunst und der Übergang zum Bau von Häusern mit Ziegeldächern und Steinmauern beschrieben. Geschildert wird das Leben und Arbeiten im Haus in unterschiedlichen sozialen Schichten. In der Beschreibung des Judenghettos von Speyer kommen die besondere rechtliche Stellung der Juden und die Hintergründe der Pogrome zum Ausdruck. Anhand des Straßburger und Freiburger Münsters wird auf die Bauweise der gotischen Kathedralen und ihre Bedeutung für die Stadt eingegangen. Den Abschluss des Films bildet die Schilderung der Feste, der Gasthöfe und der Badehäuser.

Filmskript: Streets, ghettos and construction work

Streets, Ghettos and Construction Work

Kapitelübersicht:

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Aus Holz und Lehm: Das Fachwerkhaus

00:00 – 02:58

Holz und Lehm sind die wichtigsten Baumaterialien des Mittelalters. Der Bau eines Hauses ist aufwändig und teuer. Das "Fachwerk", ein Gerüst aus Holzbalken, wird mit Lehm aufgefüllt, der mit Stroh, Kraut und Mist versetzt wird und gestampft werden muss. Zum Schluss wird die Fassade mit Kalk geweißelt. Holz und Lehm sind allerdings leicht brennbar, Feuer breiten sich rasend schnell aus.

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Feuerschutzmaßnahmen

02:58 – 04:32

Kaum eine Stadt bleibt von einem großen Brand verschont. Die Flammen lassen sich kaum bekämpfen. Die Städte erlassen immer neue Brandschutzmaßnahmen. Dachziegel aus Ton lösen die Strohdächer und Holzschindeln ab. Ein moderner Ziegelbauer führt das mittelalterliche Verfahren der Ziegelherstellung vor. Die größte Schwierigkeit war der Bau leistungsfähiger Brennöfen. Im Lauf der Zeit setzen sich Steinhäuser durch, neue Handwerkstechniken sind gefragt. Das Stadtbild verändert sich.

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Der Aufbau eines typischen Hauses

04:32 – 06:08

Die meisten Häuser bestehen aus zwei Stockwerken. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Allzweckraum. Er dient als Lager, Stall und Werkstätte. Das Herdfeuer ist die einzige Wärmequelle. Im oberen Stockwerk sind die Schlafräume. Meist schlafen mehrere Personen in einem Bett. In reicheren Häusern befinden sich hier auch Versammlungs- und Festräume. Oft zieren hier aufwändige Dekorationen und Schnitzwerk die Wände.

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Ausgegrenzt: Das Judenviertel

06:08 – 08:46

Zur mittelalterlichen Stadt gehört auch das Judenviertel. Juden wurden diskriminiert, sie durften nicht Haus an Haus mit Christen wohnen. In Speyer wurde das Judenviertel von Archäologen restauriert. Das Ritualbad, kann man heute wieder besichtigen. Der Zugang zu Ämtern im Stadtrat und vielen Berufen blieb Juden verwehrt. Auch wurde ihnen eine Sondersteuer abverlangt. Mangels beruflicher Alternativen betätigten sie sich als Händler und Geldverleiher - viele Christen hatten hohe Schulden bei den Juden. Immer wieder kam es zu gewalttätigen Übergriffen auf Juden. Ganze Familien wurden bei Progromen verbrannt.

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Teuer und aufwändig: Der Kirchenbau

08:46 – 10:33

Die Kirche investierte eine Menge Geld in den Bau großer und prachtvoller Gotteshäuser. Auch Bürger spendeten und halfen beim Bau - vor allem die Zünfte traten als Spender auf. Der mittelalterliche Kirchenbau war sehr aufwändig. Schweres Gerät wurde eingesetzt - betrieben von menschlicher Muskelkraft.

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Die Kirchen zerfallen

10:33 – 11:56

Kaum war die Kirche fertig, begannen die Reparaturarbeiten - das ist bis heute so: Durch die Luftverschmutzung zerfallen die Sandsteingebäude noch schneller als früher. Um die originalgetreue Instandhaltung kümmern sich in Freiburg die Steinmetze der Münsterbauhütte.

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Mittelalterliche Feste

11:56 – Ende

Das Leben in der Stadt spielt sich draußen ab: Kirchenfeste und Hochzeiten werden draußen gefeiert, auf Turnierplätzen messen sich die Teilnehmer, die oft von weit her kommen. In städtischen Badehäusern werden Massagen angeboten, aber auch Prostituierte finden sich dort ein.