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Sendungsinhalt: Handel, Handwerk, Marktgeschehen

In sechs Abschnitten gibt der Film Einblick in das kommerzielle Leben einer mittelalterlichen Stadt. Am Anfang steht das Leben der Handwerker am Beispiel der Stofferzeugung beziehungsweise des Weinbaus. Der Alltag ist durch die enge Verbindung von Leben und Arbeit gekennzeichnet, aber auch durch die Zugehörigkeit der Handwerker zu den Zünften. Wichtigster Warenumschlagplatz ist der Markt und wichtigstes Zahlungsmittel das Geld. Von einer einheitlichen Währung ist man im Mittelalter aber weit entfernt. Jede Stadt mit Münzrecht kann eigenes Geld in Umlauf bringen Die Verbindung zwischen den Städten stellen die Kaufleute her. Sie unternehmen Handelsreisen und füllen die Kontore und Kaufhäuser mit Waren. Eine Revolution in der Verbreitung von Informationen bringt die Erfindung von Papier und Buchdruck. Aus manchem Handwerker wird ein reicher Verleger.

Filmskript: Handel, Handwerk, Marktgeschehen

Handel, Handwerk, Marktgeschehen

Kapitelübersicht:

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Einleitung

00:00 – 02:12

Das Handwerk ist der wirtschaftliche Motor einer mittelalterlichen Stadt. Etwa 70% der Bürger arbeiten in diesem Bereich. Handwerkliche Arbeit garantiert die Versorgung der Bevölkerung. Gehandelt werden die Produkte auf dem Markt. Entscheidend ist die Qualität der Produkte.

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Gut organisierte Handswerksmeister: Die Zünfte

02:12 – 03:27

Die Handwerksmeister sind in Zünften organisiert - es besteht Zunftzwang. Hier werden Herstellungsmengen und Preise festgelegt und die Qualität der Produkte regelmäßig überprüft. Die Konkurrenz zwischen den Handwerkern kann so keine geschäftsschädigenden Ausmaße annehmen und die einzelnen Mitglieder können ihr Einkommen sichern.

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Der Mittelpunkt der Stadt: Der Markt

03:27 – 05:58

Auf dem Markt werden die Produkte der Handwerker und Bauern gehandelt. Spezialmärkte für Fisch oder Vieh locken Händler und Käufer an. Die Maßeinheiten sind strikt geregelt: Ein Laib Brot muss eine bestimmte Größe haben, dann darf er zu einem festgelegten "gerechten Preis" verkauft werden. So kann sich auch die arme Bevölkerung Grundnahrungsmittel leisten. Der Marktaufseher kontrolliert die Einhaltung dieser Regeln.

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Zahlungsmittel Geld

05:58 – 07:47

Auch im Mittelalter bezahlt man die Waren mit Geld - es gibt jedoch keine einheitliche Währung. Die meisten Münzen bestehen aus Silber, das aus nahe gelegenen Bergwerken gewonnen wird. Das Gewicht bestimmt den Wert. In Wechselstuben kann Geld getauscht werden.

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Kaufleute

07:47 – 10:58

Die Kaufleute arbeiten gewinnorientiert. Über Warenein- und -ausgänge führen sie Buch. Die Geschäfte führen sie vom sogenannten Kontor aus. Fernkaufleute sind viel unterwegs - und ständig in Gefahr: Oft rauben Diebe die Reisenden aus. Eine der bedeutendsten Kaufmannsfamilien waren die Fugger. Sie zählten zu den reichsten Familien Europas.

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Die Bedeutung von Papier und Buchdruck.

10:58 – Ende

Am Ende des Mittelalters ergänzen neue Materialien die herkömmlichen Produkte. Papier und Buchdruck ermöglichen erstmals die schnelle Vervielfältigung von Schriften. So trägt der Handel auch zur Verbreitung neuer geistiger Strömungen wie Humanismus und der Refomation bei.