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Mit der Sendereihe "Die Schulstunde als Talkshow" können Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsstunde wie eine Diskussionsrunde im Fernsehen gestalten. Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung wurden dazu umfassende Begleitmaterialien und zusätzliche Medien erstellt. Mit diesen kann der Lehrer die Rolle des Moderators übernehmen. Die Schüler schauen aber nicht nur zu, sie diskutieren mit. Sie lösen Aufgaben, äußern ihre Meinung und nehmen dadurch selbst aktiv Einfluss auf den Verlauf der "Sendung".
Eröffnet wird die erste Unterrichtsstunde stets mit dem Problemfilm, der die Schüler in die jeweilige Thematik einführt. Journalistin Noah Sow besucht eine Gruppe von Jugendlichen und redet mit ihnen über ein akutes Problem. Schließlich zeigt sie den Jugendlichen unterschiedliche Lösungswege auf. Der Lehrer hat die Möglichkeit, den Film zu unterbrechen und die Klasse aktiv in den Unterricht einzubeziehen.
Die Schüler können zum Beispiel über Entscheidungswege abstimmen. In Diskussionen über das Verhalten im Film lernen sie, unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren und Stellung zu beziehen. Kurze Filme, die sogenannten Infomodule, reichern die Diskussion mit weiteren Aspekten an. Das Filmende rundet das Unterrichtspaket ab und zeigt, wie die Protagonisten des Films das vorgestellte Problem lösen.
